Hurrikan "Milton" verwandelt große Teile Floridas in ein Katastrophengebiet. Es gibt Tote und gewaltige Schäden. Verfolgen Sie die Ereignisse im stern-Liveblog.
Mit einer Hurrikan-Stärke drei von fünf ist der als "extrem gefährlich" eingestufte Hurrikan "Milton" im US-Bundesstaat Florida auf Land getroffen. "Die Daten deuten darauf hin, dass das Auge des Hurrikans in der Nähe von Siesta Key in Sarasota County auf Land getroffen ist", erklärte das US-Hurrikanzentrum NHC am Mittwochabend.
Für die dicht besiedelte und niedrig gelegene Golfküste Floridas im Westen Floridas werden Überschwemmungen durch Flutwellen erwartet. Den Vorhersagen zufolge soll "Milton" später über die Halbinsel zum Atlantik ziehen. Auf dem Weg des Hurrikans liegt die bei Touristen beliebte Stadt Orlando mit dem Freizeitpark Walt Disney World.
Der Sturm ist weg, die Zerstörung bleibt
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Der Moment, als Hurrikan "Milton" auf Florida trifft auf einem Satellitenbild
© ZUMA Press Wire / Imago Images
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Verfolgen Sie den Verlauf des Sturms im stern-Liveblog.
Tim Schulze
Liebe Leserinnen und Leser,
hiermit verabschieden wir uns von Ihnen. Hurrikan "Milton" ist über dem Atlantik abgezogen, dennoch geben die Behörden keine Entwarnung, weil nach wie vor starker Regen und heftige Windböen drohen. "Milton" hinterließ große Zerstörungen und Tote. Die Zusammenfassung der stürmischen Nacht in Florida lesen Sie unten. Einen angenehmen Tag noch.
hiermit verabschieden wir uns von Ihnen. Hurrikan "Milton" ist über dem Atlantik abgezogen, dennoch geben die Behörden keine Entwarnung, weil nach wie vor starker Regen und heftige Windböen drohen. "Milton" hinterließ große Zerstörungen und Tote. Die Zusammenfassung der stürmischen Nacht in Florida lesen Sie unten. Einen angenehmen Tag noch.
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Thomas Krause
Mehr als 70.000 Menschen haben im US-Bundesstaat Florida Schutz vor Hurrikan "Milton" in Notunterkünften gesucht. Das sagt die Chefin der US-Katastrophenschutzbehörde Fema, Deanne Criswell, dem britischen Sender BBC Radio 4. Vor der Ankunft des Sturms hätten 31 Bezirke Evakuierungen angeordnet.
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Tim Schulze
Hurrikan "Milton" hat Florida verlassen und zieht über dem Atlantik gen Osten. Der Sturm sei am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) etwa 15 Kilometer nordöstlich von Cape Canaveral, teilt das US-Hurrikanzentrum mit. Dennoch bringen die Ausläufer weiterhin Windböen in Hurrikan-Stärke und starke Regenfälle im Osten Floridas. Noch ist der Sturm nicht ganz überstanden.
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Tim Schulze
In Orlando mussten sich Polizei und Feuerwehr eine zeitlang zurückziehen, um sich selbst vor dem Hurrikan zu schützen. Der Wind war zu stark. Inzwischen rücken die Einsatzkräfte wieder aus, heißt es in Agenturmeldungen.
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Tim Schulze
Mittlerweile sollen laut US-Medien über drei Millionen Menschen in Florida ohne Strom sein.
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Tim Schulze
Milton zieht weiter über Florida hinweg und nähert sich Orlando im Zentrum des Bundesstaates. Touristenattraktionen wie Disney World, die Universal Studios und Sea World sind geschlossen. Für Orlando und die umliegenden Gebiete wurden Sturzflutwarnungen ausgesprochen. Bereits vor mehreren Tagen hatte die Stadt den Ausnahmezustand ausgerufen. Auch ein für Freitag angesetztes NBA-Basketballspiel wurde abgesagt.
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Tim Schulze
Für Senioren in einer Wohnwagensiedlung ist "Milton" zur tödlichen Gefahr geworden. Nach Angaben des örtlichen Sheriffs im St. Lucie County starben dort mehrere Menschen. Die genaue Zahl der Toten nannte er nicht. "Ich kann Ihnen sagen, dass es mehr als eine Person ist, die ihr Leben verloren hat und die wir bereits geborgen haben."
In der Wohnwagensiedlung seien etwa 200 Einsatzkräfte auf der Suche nach Menschen, die noch in der Anlage eingeschlossen seien. Der Tornado habe eine "Schneise der Verwüstung" hinterlassen, hieß es. Auch Hunderte Häuser seien in dem County etwa 150 Kilometer südöstlich von Orlando "völlig zerstört" worden.
In der Wohnwagensiedlung seien etwa 200 Einsatzkräfte auf der Suche nach Menschen, die noch in der Anlage eingeschlossen seien. Der Tornado habe eine "Schneise der Verwüstung" hinterlassen, hieß es. Auch Hunderte Häuser seien in dem County etwa 150 Kilometer südöstlich von Orlando "völlig zerstört" worden.
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Patrick Rösing
"Milton" wurde zwar auf Stufe 1 herabgestuft, wird aber voraussichtlich während des gesamten Verlaufs ostwärts über Florida noch Hurrikan-Stärke behalten. Über dem Atlantik dürfte der Sturm dann zunehmend abschwächen. Die unten stehende Grafik zeigt den angenommenen weiteren Verlauf und wird automatisch aktualisiert.
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Tim Schulze
Medien berichten über entwurzelte Bäume, umgestürzte Strommasten und Überschwemmungen in mehreren Städten Floridas. Mehr als 2,6 Millionen Haushalte in dem Bundesstaat sind ohne Strom, wie aus Daten der Seite poweroutage.us hervorging. Die Schäden werden erst langsam sichtbar, für eine Entwarnung ist es zu früh. Was für eine gewaltige Zerstörungskraft Milton entfaltet hat, als er auf Land getroffen ist, zeigt sich in tausenden Handy-Clips, die Betroffene in den sozialen Medien posten.
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Tim Schulze
In der Stadt St. Petersburg haben die Behörden nach einem Wasserrohrbruch das Trinkwasser abgestellt. Zum Trinken, Kochen und Zähneputzen müsse Wasser bis auf Weiteres abgekocht werden, hieß es in einer Mitteilung. Die Reparaturen würden beginnen, sobald dies für die Arbeiter sicher sei. In St. Petersburg leben etwa 260.000 Menschen.
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Tim Schulze
Zum Glück für die Menschen in Florida schwächt sich "Milton" ab. Das Nationale Hurrikan Zentrum hat den Sturm auf die Kategorie 1 herabgestuft. Über dem Golf von Mexiko war er mit Kategorie 4 gestartet. Kategorie 1 bedeutet aber immer noch Windstärken von 140 Stundenkilometern, zudem ist die Gefahr einer Sturmflut weiter gegeben.
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Tim Schulze
Eine große Gefahr stellen die Tornados dar, die am Rand eines Hurrikans entstehen. 19 wurden in Florida bestätigt, insgesamt gibt es derzeit 116 Warnungen vor den Wirbelstürmen, die bereits Tote gekostet haben, wie Medien berichten. Sobald ein Tornado gesichtet wird oder sich auf dem Radar zeigt, wird eine Warnung herausgegeben.
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Tim Schulze
Meine Kollegin Cathrin Wißmann hat mit deutschen Urlaubern in Florida darüber gesprochen, wie sie die Situation vor Ort erleben, bevor Milton richtig zugeschlagen hat. Lesen Sie das Gespräch hier:
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Tim Schulze
Die Menschen in Orlando haben sich schon Tage vor dem Sturm vorsorglich mit Lebensmitteln und allen notwendigen Gütern versorgt. Viele Supermarktregale sind leergefegt. Das zeigen zahlreiche Posts auf X.
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Tim Schulze
Medienberichten zufolge gibt es erste bestätigte Todesfälle in Florida. Ein Tornado, der bereits vor der Ankunft des Sturms im St. Lucy County an der Ostküste Floridas wütete, tötete mehrere Menschen, wie US-Medien unter Berufung auf den örtlichen Sheriff Keith Pearson berichteten.
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tis