Indien 4,5 Millionen Menschen fliehen vor Hochwasser

In Indien sind nach heftigen Regenfällen tausende Dörfer überschwemmt worden. Viereinhalb Millionen Menschen im Süden und Westen des Landes mussten ihre Häuser verlassen, 311 Menschen kamen bereits ums Leben.

Nach dem Monsunregen seien Flüsse über die Ufer getreten und hätten tausende Städte und Dörfer überflutet, berichten Sprecher indischer Behörden. Viereinhalb Millionen Menschen im Süden und Westen des Landes mussten ihre Häuser verlassen, 311 Menschen kamen bereits ums Leben. Zudem wurden weite Teile der Ernte vernichtet. Am schlimmsten betroffen waren die westlichen Bundesstaaten Maharashtra, der größte Bundesstaat mit der Millionenmetropole Bombay, und Gujarat, wo sich zahlreiche Menschen vor den Fluten auf Bäume oder die Dächer ihrer Häuser flüchteten.

Die Industriestadt Surat stand nahezu vollständig unter Wasser: Die Stromversorgung brach zusammen, das Trinkwasser wurde knapp. Zudem wurde der Zugverkehr ausgesetzt.

Vier Tage starken Regens führten auch im südlichen Bundesstaat Andhra Pradesh zu Überschwemmungen, bei denen es zahlreiche Tote gab. Bewohner der überfluteten Gegenden erklärten, sie hätten seit mehreren Tagen nichts gegessen und getrunken. Die Behörden brachten mit Militärhubschraubern Hilfslieferungen in die Gebiete.

Reuters Reuters

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