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Irak: Brite und zwei Kanadier aus Geiselhaft befreit

Ein Brite und zwei Kanadier, die von irakischen Aufständischen verschleppt worden waren, sind nach vier Monaten Geiselhaft wieder frei. Dies bestätigte der britische Außenminister Jack Straw.

Nach fast vier Monaten Geiselhaft im Irak sind ein Brite und zwei Kanadier von amerikanischen und irakischen Soldaten aus der Gewalt ihrer Kidnapper befreit worden. Dies bestätigte der britische Außenminister Jack Straw.

Eine Geisel vermutlich getötet

Der Brite Norman Kember und die Kanadier James Loney und Harmeet Singh Sooden gehörten zu einem Team christlicher Friedensaktivisten. Das vierte Mitglied der Gruppe, der Amerikaner Tom Fox, wurde vermutlich von den Geiselnehmern getötet. Seine Leiche wurde am 11. März in der Nähe von Bagdad entdeckt.

Die westlichen Aktivisten waren am 26. November verschwunden. Die bis dahin unbekannte Organisation Brigaden der Schwerter der Rechtschaffenheit bezichtigten sich der Entführung. Nach Angaben des irakischen Polizeioberstleutnants Falah al Mohammedawi wurden die Geiseln am frühen Morgen in Mischahda, 30 Kilometer nördlich von Bagdad, befreit. Die drei Männer seien anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Es war zunächst unbekannt, ob sie bei der Befreiungsaktion verletzt wurden oder in welchem Gesundheitszustand sie sich befanden.

AP / AP
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