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Irak: Drei Jahre Elend

Es sollte ein demokratischer Musterstaat im Nahen Osten werden - doch drei Jahre nach der US-Invasion versinkt der Irak in Gewalt und Anarchie. Die Amerikaner wollen sich nun angeblich langsam zurückziehen.

Explodierende Straßenbomben haben in und um Bagdad wieder mindestens sieben Sicherheitskräfte in den Tod gerissen. In der irakischen Hauptstadt wurden auch erneut zehn von Kugeln durchsiebte Leichen gefunden, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Die Behörden gingen davon aus, dass es sich um die jüngsten Opfer der eskalierenden Gewalt zwischen schiitischen und sunnitischen Extremisten handelte.

Regierung der nationalen Einheit

Auf den Straßen in Bagdad wurde zum dritten Jahrestag des Kriegsbeginns scharfe Kritik an den USA laut. "Seit sie in den Irak kamen, haben wir nichts bekommen", sagte der Iraker Ali Seidan. "Drei Jahre sind für das irakische Volk ins Land gegangen und es leidet immer noch psychisch und wirtschaftlich." Der britische Außenminister Jack Straw rief die politischen Kräfte im Irak zur nationalen Einheit auf. Es sei jetzt wichtig, "dass die politischen Führer zusammenkommen und eine Regierung der nationalen Einheit bilden", sagte Straw am Rande eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel. Straw räumte ein, dass die Sicherheitslage in dem Land nach wie vor ernst sei. "Und es haben mehr Menschen ihr Leben verloren als vor drei Jahren erwartet." Andererseits habe das Land bereits zwei Wahlen erfolgreich gemeistert und eine Verfassung verabschiedet.

Nach Einschätzung von US-Generalstabschef Peter Pace könnten die irakischen Streitkräfte bis zum Jahresende die Kontrolle über die instabilen Regionen des Landes übernehmen. Bis dahin seien alle notwendigen Einheiten rekrutiert, und die USA hätten einen Großteil der Soldaten ausgebildet, sagte Pace während eines Flugs nach Pakistan. Allerdings würden die Iraker noch auf technische und logistische Unterstützung angewiesen sein. Der zweithöchste US-Befehlshaber im Irak, Generalleutnant Peter Chiarelli, hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die irakischen Sicherheitskräfte sollten bis zum Ende des Sommers 75 Prozent des Landes kontrollieren.

200 Aktivisten in N.Y.

Zehntausende Demonstranten in aller Welt forderten zum Jahrestag des Kriegsbeginns den Abzug der internationalen Truppen aus dem Irak. In New York zogen 200 Friedensaktivisten die Fifth Avenue hinunter und hielten auf dem Times Square eine Mahnwache. 17 Demonstranten wurden wegen ungebührlichen Verhaltens festgenommen. Sie hatten nach Angaben der Organisatoren der Demonstration versucht, vor einem Rekrutierungsbüro der US-Truppen mehrere in Leichentüchern gewickelte Objekte abzulegen.

Der Internationale Flughafen von Bagdad wurde aus Sicherheitsgründen für zwei Tage geschlossen. Das Verkehrsministerium erklärte, die Schließung erfolge mit Blick auf das schiitische Aschura-Fest. Das Fest markiert den Abschluss einer alljährlichen 40-tägigen Trauerphase für den Enkel des Propheten Mohammed, Imam Hussein, der im Jahre 680 in Nadschaf getötet wurde. In den vergangenen Jahren kam es bei den Aschura-Feierlichkeiten mehrfach zu blutigen Anschlägen mit zahlreichen Toten.

AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(