Trump droht mit Angriff auf Gasfeld, falls Iran die Angriffe auf Gasfelder nicht stoppt. US-Geheimdienstchefin widerspricht Trump. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Tausende Luxusautos sind im Zuge des Irankriegs auf dem Weg von Japan nach Dubai Hafenbehörden zufolge auf einer kenianischen Insel gestrandet. Örtliche Medien zeigen zahlreiche glänzende Wagen der deutschen Automarke Porsche, die in einem Lagergebäude auf der Insel Lamu geparkt sind. Die Autos gehören zu insgesamt 4000 Fahrzeugen, die in der vergangenen Woche von zwei Schiffen der italienischen Grimaldi-Gruppe auf Lamu abgeladen wurden.
Das zuletzt angekommene Schiff hatte am 24. Februar die japanische Hafenstadt Yokohama verlassen – vier Tage vor Beginn des Krieges. Am 1. März wurde das Ziel des Schiffs, der Hafen Dschebel Ali in Dubai, von iranischen Gegenangriffen getroffen.
Das zuletzt angekommene Schiff hatte am 24. Februar die japanische Hafenstadt Yokohama verlassen – vier Tage vor Beginn des Krieges. Am 1. März wurde das Ziel des Schiffs, der Hafen Dschebel Ali in Dubai, von iranischen Gegenangriffen getroffen.
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Tim Schulze
Iranische Parlamentarier haben einen Plan vorgelegt, eine Nutzungsgebühr für die für den internationalen Öltransport wichtige Straße von Hormus zu erheben. "Die Sicherheit der Meerenge wird von der Islamischen Republik gewährleistet", und Schiffe müssten "im Gegenzug eine Abgabe zahlen", sagt die Abgeordnete Somajeh Rafiei nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.
Fischerboote und Öltanker vor der Stadt Ra's al-Chaima in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Kamran Jebreili /DPA
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Thomas Krause
Die Kriegsziele der USA gegen den Iran sind nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth seit Beginn der Angriffe am 28. Februar unverändert. Ziel sei weiterhin die Zerstörung der iranischen Raketenabschussrampen, der Rüstungsindustrie und der Marine, sagt Hegseth, der sich selbst als Kriegsminister tituliert, vor der Presse. Zudem solle verhindert werden, dass der Iran jemals in den Besitz einer Atomwaffe gelange. Die USA lägen dabei im Plan.
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Thomas Krause
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in Telefonaten mit seinen Amtskollegen in der Türkei, Ägypten und Pakistan jeweils zu engerer regionaler Zusammenarbeit aufgerufen. Angesichts der jüngsten Angriffe auf die iranische Infrastruktur mahnte er zur Wachsamkeit, wie staatliche Medien berichten. Gleichzeitig droht ein Militärsprecher mit einer „viel härteren“ Antwort, sollten erneut iranische Energieanlagen ins Visier genommen werden. Angriffe auf Einrichtungen der USA und ihrer Verbündeten würden dann bis zu deren vollständiger Zerstörung fortgesetzt.
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Thomas Krause
Nato-Generalsekretär Mark Rutte rechnet im Streit um eine mögliche militärische Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus mit einer Einigung zwischen den USA und anderen Alliierten.
„Was die Straße von Hormus betrifft, so sind sich alle einig, dass diese Meerenge nicht geschlossen bleiben darf“, sagt Rutte am Rande eines Treffens mit dem rumänischen Präsidenten Nicusor Dan in Brüssel. Dies sei entscheidend für die Weltwirtschaft. In seinen Kontakten mit den Verbündeten sehe er, dass intensiv über den besten Weg nach vorn beraten werde.
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Thomas Krause
Der israelisch-amerikanische Krieg gegen den Iran wird von der Führung in Teheran nach Einschätzung einer Expertin als Überlebenskampf betrachtet. Das erkläre auch, warum die iranischen Streitkräfte ihre Angriffe auf Golfstaaten eskalieren, sagte die Iran-Expertin Azadeh Zamirirad in einem Podcast der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).
„ Was wir sehen, ist, dass Teheran versucht, ganz massiv die Kosten für alle Beteiligten in die Höhe zu treiben – nicht nur für die Kriegsparteien“
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Tim Schulze
Nach den jüngsten Angriffen auf Energie-Infrastruktur im Iran und in Katar fordert Frankreichs Präsident Emmanuel Macron direkte Gespräche zwischen dem Iran und den USA. „Es handelt sich um eine rücksichtslose Eskalation“, sagte Macronkurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel. Er bekräftigte seine Forderung nach einem Moratorium für Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg.
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Tim Schulze
Öl und Gas werden deutlich teurer
Die jüngsten Raketen- und Drohnenangriffe auf Raffinerien in Saudi-Arabien, Katar und Kuwait verschärfen die Preisentwicklung bei Öl und Gas. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legt um mehr als zehn Prozent auf mehr als 119 Dollar zu. Europäisches Gas legt um satte 30 Prozent zu.
Israel hatte am Mittwoch iranische Gasanlagen angegriffen, Teheran nahm daraufhin Öl- und Gasanlagen in Katar, Saudi-Arabien und Kuwait ins Visier.
Israel hatte am Mittwoch iranische Gasanlagen angegriffen, Teheran nahm daraufhin Öl- und Gasanlagen in Katar, Saudi-Arabien und Kuwait ins Visier.
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Tim Schulze
In Tel Aviv ist erneut Raketenalarm ausgerufen worden. Kurz nach einer Warnung der Armee vor vom Iran aus abgefeuerten Raketen sind in der israelischen Metropole mehrere Explosionen zu hören, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtet. Der israelischen Armee zufolge handelt es sich um den sechsten Raketenangriff des Iran auf Israel seit Mitternacht.
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Tim Schulze
Preis für europäisches Gas steigt
Der Preis für europäisches Erdgas ist deutlich gestiegen. Die für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen Katars sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden.
An der Börse in Amsterdam legt die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat am Morgen um 24,5 Prozent auf 67,89 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. In der Spitze steigt der Preis bis auf 71,68 Euro. Das war ein Plus von mehr als 30 Prozent.
An der Börse in Amsterdam legt die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat am Morgen um 24,5 Prozent auf 67,89 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. In der Spitze steigt der Preis bis auf 71,68 Euro. Das war ein Plus von mehr als 30 Prozent.
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Tim Schulze
Über der saudischen Ölraffinerie Samref ist nach offiziellen Angaben eine Drohne abgestürzt. Der Schaden werde derzeit begutachtet, teil das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien mit.
Der Iran hat am Mittwoch nach israelischen Angriffen auf iranische Gasanlagen gedroht, als Vergeltungsmaßnahme Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar anzugreifen. Unter den genannten Zielen war auch die Samref-Raffinerie. Sie ist eine der bedeutendsten im Land.
Der Iran hat am Mittwoch nach israelischen Angriffen auf iranische Gasanlagen gedroht, als Vergeltungsmaßnahme Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar anzugreifen. Unter den genannten Zielen war auch die Samref-Raffinerie. Sie ist eine der bedeutendsten im Land.
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Tim Schulze
In Kuwait sind nach Angaben von Staatsmedien und der Regierung zwei Raffinerien mit Drohnen angegriffen worden. Bei einem Angriff auf die Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie eines Staatsunternehmens sei ein Feuer ausgebrochen, meldet die kuwaitische Nachrichtenagentur am Donnerstag. Verletzt wurde demnach niemand.
Kurz darauf brach auf einer weiteren Raffinerie des Unternehmens ein Feuer nach einem Drohnenangriff aus, wie das Informationsministerium erklärt. Es handele sich um die Mina-Abdullah-Raffinerie.
Kurz darauf brach auf einer weiteren Raffinerie des Unternehmens ein Feuer nach einem Drohnenangriff aus, wie das Informationsministerium erklärt. Es handele sich um die Mina-Abdullah-Raffinerie.
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Tim Schulze
Teheran vollstreckt Todesurteil gegen Protestierer
Der Iran hat erstmals mehrere Todesurteile im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten vollstreckt. Wie der staatliche Rundfunk berichtet, sind drei Männer hingerichtet worden. Ihnen wurde vorgeworfen, in der Hauptstadt Teheran für den Tod von zwei Sicherheitskräften verantwortlich zu sein. Ihr Urteil sei wegen „Mord und operativer Handlungen“ seitens der USA und Israel gefallen, heißt es in dem Bericht. In der Regel werden Todesurteile im Iran durch Erhängen vollstreckt.
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Matthias Urbach
Trump droht Iran mit Angriff auf Gasfeld
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einer massiven Bombardierung des wichtigen Gasfelds „South Pars“. Eine solche Attacke des US-Militärs werde es geben, falls der Iran weiter Katars Gasindustrie angreife, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Für diesen Fall droht er nun mit einem Angriff „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie der Iran es noch nie zuvor gesehen hat“.
Gleichzeitig erklärt der US-Präsident, Israel werde „South Pars“ nicht mehr attackieren, solange der Iran Katars Gasindustrie in Ruhe lasse.
Gleichzeitig erklärt der US-Präsident, Israel werde „South Pars“ nicht mehr attackieren, solange der Iran Katars Gasindustrie in Ruhe lasse.
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Matthias Urbach
Der Iran hat offenbar am Morgen erneut die Gasindustrie von Katar angegriffen – und zwar mit ballistischen Raketen. Das meldet das Land. Der Zivilschutz bekämpfe einen Brand im Industriegebiet Ras Laffan, in dem sich wichtige Anlagen zur Produktion und Verschiffung von Flüssiggas befinden. Es gebe keine Verletzten. Es ist unklar, was genau in dem weitläufigen Industriegebiet brennt.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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