Kaja Kallas will Rückkehr zur Diplomatie. Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ in Krisenregion verlegt. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Liveblog.
Wichtige Updates
Matthias Urbach
Putin und Trump telefonieren über die Kriege im Iran und der Ukraine. Mehr dazu in unserer Meldung.
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Thomas Krause
Trump äußert sich enttäuscht über die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines getöteten Vaters Ajatollah Ali Chamenei als geistliches Oberhaupt des Iran. Dies werde dem Land nur weiter die bisherigen Probleme bereiten, sagt Trump in Florida. Vor der Ernennung Modschtabas hatte Trump gefordert, die USA müssten in der Sache mitreden. Der Iran hatte das aber zurückgewiesen.
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Thomas Krause
Der Iran-Krieg wird nach Aussage von Trump nicht in dieser Woche enden. Trump antwortet mit „Nein“ auf eine entsprechende Frage während einer Pressekonferenz. Dies werde jedoch „sehr bald“ der Fall sein, sagt er. Ein konkretes Datum nennt er nicht. Die große Gefahr in dem Krieg sei seit drei Tagen vorüber, sagt Trump weiter, ohne dies weiter auszuführen.
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Thomas Krause
US-Außenminister Marco Rubio hat sich telefonisch mit Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) über den Iran-Krieg ausgetauscht. Rubios Sprecher Thomas Pigott erklärte dazu in Washington, beide Seiten hätten „die anhaltenden Bedrohungen erörtert, die vom iranischen Regime für die regionale Stabilität ausgehen“. Zudem hätten sie die jüngsten Angriffe des Iran in der Region verurteilt.
Rubio erläuterte nach Angaben seines Sprechers zudem die Ziele der USA. Er habe unter anderem betont, wie wichtig der Schutz der US-Mitarbeiter sei sowie die fortgesetzte Abstimmung mit den Verbündeten der Vereinigten Staaten.
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Thomas Krause
Die USA gehen nach Angaben von Trump nun gegen die Drohnenproduktion des Irans vor. Die Drohnenstarts seien um 83 Prozent zurückgegangen, sagt er vor Journalisten. Trump spricht von 51 zerstörten iranischen Kriegsschiffen, zuvor bezifferte das US-Militär die Zahl mit 50. Man sei dem ursprünglichen Zeitplan weit voraus, sagt Trump.
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Thomas Krause
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben seit Beginn seiner Angriffe am 28. Februar mehr als 5000 Ziele im Iran attackiert. Zudem seien 50 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt worden, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit.
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Thomas Krause
Die iranischen Revolutionsgarden stellen Bedingungen für die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus. Jedes arabische oder europäische Land, das die Botschafter Israels und der USA ausweise, erhalte ab morgen freie Durchfahrt, melden staatliche Medien unter Berufung auf die Eliteeinheit. Die Meerenge ist insbesondere für Öltransporte aus dem arabischen Raum von großer Bedeutung.
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Thomas Krause
Die israelische Armee hat eine erneute Angriffswelle gegen die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. „Zum zweiten Mal heute“ habe die Armee „eine umfassende Welle von Angriffen in Teheran begonnen“, teilt das israelische Militär mit. Die Angriffe richteten sich gegen „terroristische Ziele“.
Journalisten der Nachrichtenagentur AFP in Teheran hatten zuvor von einer besonders starken Explosion in der Stadt berichtet. Zur gleichen Zeit – kurz nach Mitternacht Ortszeit – seien auch Kampfjets über der Stadt zu hören gewesen. Die Explosion war demnach an mehreren Orten zu spüren. Es war zunächst unklar, was getroffen wurde.
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Fabian Huber

Guten Abend aus Tel Aviv, wo sich die Lage in den vergangenen Tagen verhältnismäßig zuspitzte. Der Iran setzt inzwischen Streuraketen gegen Israel ein, was zu mehr Einschlägen führt. Dabei wurde heute ein Bauarbeiter getötet. Auch die libanesische Miliz Hisbollah nahm die Metropole am Spätnachmittag erstmals seit Kriegsbeginn direkt ins Visier.
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Thomas Krause
Fünf Mitglieder der iranischen Frauenfußball-Nationalmannschaft haben in Australien Asyl erhalten. Wie der australische Innenminister Tony Burke mitteilt, sei die Bearbeitung ihrer humanitären Visa abgeschlossen worden.
Zuvor hatte sich bereits US-Präsident Donald Trump für die fünf Spielerinnen, die mit dem iranischen Team beim Asien-Cup in Australien im Einsatz waren, eingesetzt und eine bevorstehende Lösung angekündigt. „Ich habe gerade mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese über die iranische Frauenfußballnationalmannschaft gesprochen. Er kümmert sich darum!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
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Thomas Krause
Trump überlegt dem Sender CBS zufolge, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu übernehmen.
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Thomas Krause
Der Iran steht nach eigenen Angaben mit mehreren Staaten wegen einer möglichen Waffenruhe in Kontakt. Länder wie China, Russland und Frankreich hätten sich deswegen an die Islamische Republik gewandt, sagt Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi im staatlichen Fernsehen. Erste Bedingung für eine Feuerpause sei der Stopp weiterer Aggressionen.
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Thomas Krause
Im Iran haben laut staatlichen Medienberichten Hunderttausende Menschen an organisierten Solidaritätskundgebungen für den neuen Revolutionsführer Modschtaba Chamenei teilgenommen. In Teheran bekundeten Menschen demnach trotz der Gefahr von Raketenangriffe der USA und Israels dem obersten Führer ihre Treue.
Aufnahmen des staatlichen Fernsehens zeigen Autokorsos sowie Menschen mit iranischen Fahnen. Laut Staatsmedien erklären die Demonstrierenden, gemeinsam mit dem neuen Führer den Konflikt bis zum „endgültigen Sieg“ fortsetzen zu wollen.
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Thomas Krause
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt laut drei Insidern eine weitere Lockerung der Sanktionen gegen russisches Öl, um den Anstieg der weltweiten Energiepreise zu dämpfen. Das Schritt könnte die Bemühungen westlicher Länder erschweren, Moskau die Einnahmen für seinen Krieg in der Ukraine zu entziehen. Am Ölmarkt gibt der Preis nach Bekanntwerden der Nachricht um rund zehn Prozent nach.
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Thomas Krause
Irankrieg laut Trump „so gut wie abgeschlossen“
US-Präsident Donald Trump bezeichnet einem Sender zufolge den Krieg gegen den Iran als weitgehend entschieden. „Ich denke, der Krieg ist so gut wie abgeschlossen“ (engl. „is very complete“), zitiert eine CBS-Reporterin den Präsidenten auf der Plattform X aus einem Telefoninterview. Der Iran verfüge über keine Marine, keine Kommunikationswege und keine Luftwaffe mehr. Die USA seien dem ursprünglichen Zeitplan von vier bis fünf Wochen „sehr weit“ voraus. An den US-Börsen notieren die Kurse nach Bekanntwerden der Nachricht im Plus.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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