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Kampf um Kobane: Satellitenbilder zeigen Zerstörung aus sechs Wochen

Seit Wochen kämpfen der Islamische Staat und Kurden erbittert um Kobane. Satellitenbilder zeigen die Stadt aus der Zeit vor und jetzt, während des Kriegs. Ein erschütternes Dokument der Zerstörung.

Die kleine Stadt Kobane ist eigentlich nicht sonderlich wichtig. Strategisch gesehen. Im Kampf gegen den Islamischen Staat. Seit Mitte September ringen dort Kurden, US-Alliierte und Dschihadisten verbissen um den 100.000-Einwohnerort an der Grenze zur Türkei - mittlerweile kennt ihn die ganze Welt.

Er ist Symbol geworden für die halbherzigen Bemühungen des Westens, die Terrormiliz in die Schranken zu weisen und den unbeirrbaren Willen des IS keinen Flecken der Region unbeherrscht zu lassen. Und natürlich steht Kobane für die erschreckende Erkenntnis, dass die "Gotteskrieger" plötzlich vor den Toren des Nato-Landes Türkei und damit des Westens stehen.

Die Zerstörung von sechs Wochen

Die heftigen Kämpfe der letzten Wochen hat tiefe Narben in der Stadt hinterlassen. Wie tief, dokumentieren Bilder von Unitar, dem Forschungs- und Ausbildungsinstitut der Vereinten Nationen. Die Organisation hat Satellitenaufnahmen von Anfang September und vom 15. Oktober gegeneinandergestellt. Ganze Straßenzüge wurden in dieser Zeit zerstört, gleichzeitig bevölkern Tausende von Menschen, nur wenige Meter von der Grenze entfernt, türkischen Boden - sie sind Flüchtlinge von der anderen Seite.

Sehen Sie im Folgenden die Vorher-Nachher-Aufnahmen aus Kobane aus der Luft. Das Symbol in der Mitte des Bildes lässt sich hin- und herschieben, um die Veränderung zu erkennen. Auf der rechten Seite des Bildes sehen Sie die aktuelle Situation, auf der linken die von Anfang September.

Zerstörte Häuser im Norden der Stadt

Im Bild links ist ein Teil im Norden der Stadt zu sehen. Auf dem Nachher-Bild vom 15. Oktober sieht man auch einen großen Krater. Die Schäden rühren möglicherweise von Luftschlägen.

Copyright 2014 DigitalGlobe. Produced by UNITAR/UNOSAT

Straßensperren

Das Bild rechts zeigt eine Straßensperre und einen Checkpoint, was am 6. September noch nicht zu sehen war.

Copyright 2014 DigitalGlobe. Produced by UNITAR/UNOSAT

Krater in den Feldern

Das Bild rechts zeigt mehrere Krater in den Feldern.

Copyright 2014 DigitalGlobe. Produced by UNITAR/UNOSAT

Wehranlage

Das Bild rechts zeigt einen neu eingerichteten Verteidigungswall innerhalb der Stadtgrenze.

Copyright 2014 DigitalGlobe. Produced by UNITAR/UNOSAT

Autos warten am Grenzübergang in die Türkei

Kobane liegt an der Grenze zur Türkei. Hunderte Autos warten vor dem Grenzübertritt auf die türkische Seite.

Copyright 2014 DigitalGlobe. Produced by UNITAR/UNOSAT

Flüchtlingslager

Auf der türkischen Seite sieht man ein neu errichtetes Flüchtlingscamp für die geflohenen Bewohner Kobanes.

Copyright 2014 DigitalGlobe. Produced by UNITAR/UNOSAT

Florian Gossy und Niels Kruse
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.