Seit 2013 verbreitet die sunnitisch-islamistische Terrororganisation Islamischer Staat (IS) Angst und Terror im Nahen Osten. Mit dem Ziel ein Kalifat vom Irak bis nach Israel und Palästina ans Mittelm...
Der Mann soll sich freiwillig der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ angeschlossen haben. Ende 2025 wurde er in Thüringen festgenommen - nun wurde er angeklagt.
Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen einen 15 Jahre alten Jugendlichen, der mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sympathisieren und einen Anschlag in Deutschland geplant haben soll. Ziel der Anschlagsplanungen soll insbesondere eine Synagoge gewesen sein, erklärte die Behörde am Mittwoch auf Anfrage. Der in Untersuchungshaft sitzende Jugendliche soll dafür „eine große Menge an pyrotechnischen Gegenständen“ bei sich zu Hause gehortet haben.
Er soll den Bombenbau schon begonnen haben, doch dann kam ihm die Hamburger Polizei auf die Spur. Inspiriert durch den IS soll ein 17-Jähriger einen Anschlag geplant haben.
Wegen der mutmaßlichen Vorbereitung eines Bombenanschlags haben Spezialkräfte der Polizei in Hamburg einen 17-Jährigen festgenommen. Der Jugendliche habe für seine Attacke Ziele wie ein Einkaufszentrum oder eine Polizeiwache ins Auge gefasst, teilte die Generalstaatsanwaltschaft der Hansestadt am Montag mit. Zu dem Anschlagsplan inspiriert wurde der Jugendliche demnach durch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat.
Zwei IS-Anhänger, die einen Anschlag am schwedischen Parlament in Stockholm planten, sind rechtskräftig zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Wie das Thüringer Oberlandesgericht in Jena am Mittwoch mitteilte, bestätigte der Bundesgerichtshof sein Urteil gegen Ibrahim M. G. und Ramin N. vom Februar 2025. Die beiden Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) müssen damit für fünfeinhalb Jahre beziehungsweise vier Jahre und zwei Monate ins Gefängnis.
Seit 2013 verbreitet die sunnitisch-islamistische Terrororganisation Islamischer Staat (IS) Angst und Terror im Nahen Osten. Mit dem Ziel ein Kalifat vom Irak bis nach Israel und Palästina ans Mittelmeer nach den Regeln des Islam im Mittelalter zu errichten, geht der IS mit extremer Brutalität vor und schreckt dabei auch vor Hinrichtungen und Verstümmelungen von Frauen und Kindern nicht zurück. Andere Dschihadisten-Organisationen wie al Kaida und die al-Nusra-Front wenden sich deshalb vom IS ab. Im Irak und in Syrien sind hunderttausende Menschen vor dem Islamischen Staat auf der Flucht. Der Anführer Abu Bakr al Baghdadi hat sich selbst zum Kalifen und damit zum direkten Nachfolger Mohammeds und Stellvertreter Gottes auf Erden ernannt. Mit einem geschätzten Vermögen von rund zwei Milliarden Euro ist der IS die reichste Terrororganisation weltweit. Der Großteil der Islamischen Rechtsgelehrten lehnt die Ideologie und das Vorgehen des Islamischen Staates als unislamisch ab.