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Finanzierungsende: US-Regierung will ISS ab 2025 privatisieren

Wenn es nach den Plänen der US-Regierung geht, könnte die Nasa bald nur noch einer von vielen Kunden auf der ISS sein. Einem Bericht zufolge will das Land seine Finanzierung der Raumstation einstellen und stattdessen einen privaten Betreiber finden.

Internationale Raumstation (ISS)

Neben den USA sind auch Russland, Japan, Kanada und einige europäische Länder an der ISS beteiligt

DPA

Die Internationale Raumstation ( ) soll künftig kommerzialisiert werden. Wie die "Washington Post" am Sonntag berichtete, plant die US-Regierung aus der Finanzierung der ISS auszusteigen. Demnach könnten die amerikanischen Teile der Station nach dem Jahr 2024 möglicherweise einem privaten Betreiber übertragen werden.

Nasa wäre einer von vielen Kunden auf der ISS

Das Ende der staatlichen Finanzierung bedeute nicht, dass die Station dann außer Betrieb genommen werde, heißt es dem Bericht zufolge in einem internen Dokument der US-Weltraumbehörde  . "Es ist möglich, dass die Industrie beginnen könnte, bestimmte Teile oder Fähigkeiten der ISS als Teil einer künftigen kommerziellen Plattform weiterzubetreiben."

Ziel der US-Regierung unter Donald Trump sei es, den erdnahen Orbit zu einer Umgebung für "nicht-staatlichen menschlichen Weltraumflug" zu machen, in der "die NASA einer von vielen Kunden ist", zitierte die Zeitung weiter. Kritiker des Plans zur ISS merkten an, dass die USA die Station nicht alleinverantwortlich privatisieren könnten, weil sie an internationale Abkommen zu ihrem Betrieb gebunden seien. Neben den USA und Russland sind einige europäische Länder, Kanada und Japan an der Raumstation beteiligt.

fri / DPA
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