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Kämpfe in Ukraine Separatisten töten 30 Soldaten


Während Kiew und Moskau weiter über eine russische Hilfslieferung verhandeln, gehen die Kämpfe in der Ostukraine weiter. Nach Angaben der Separatisten wurden dabei bei Lugansk 30 Soldaten getötet.

Bei erneuten Gefechten in der Ostukraine sind nach Angaben prorussischer Separatisten 30 Angehörige der Regierungstruppen getötet worden. Die Soldaten seien in der Region Lugansk unweit der russischen Grenze unter Beschuss der Rebellen gekommen, hieß es am Samstag auf einer von Separatisten betriebenen Internet-Seite. Das Militär habe zwei Dörfer in der Nähe der Rebellenhochburg Donezk mit Granaten beschossen, erklärten die Separatisten weiter. Auch das Zentrum der Großstadt sei unter Artilleriebeschuss genommen worden.

Ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums wies die Berichte über den Granatenbeschuss zurück. Er sagte, in den vergangenen 24 Stunden seien drei ukrainische Soldaten getötet worden. Er fügte hinzu, dass zuletzt russische Drohnen und ein Hubschrauber illegal in den ukrainischen Luftraum eingedrungen seien.

Am Freitag hatte das ukrainische Militär erklärt, eine russische Militärkolonne gepanzerter Fahrzeuge im Osten der Ukraine angegriffen und teilweise zerstört zu haben. Russland bestreitet, dass sein Militär die Grenze überquert hat. Dabei handele es sich um pure Fantasie, erklärte die Regierung in Moskau.

ivi/Reuters Reuters

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