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Ukraine-Krise: Mehrere Tote nach Granateinschlägen in Donezk

Gefechte trotz Feuerpause: Bisher unbestätigten Berichten zufolge sollen in der selbsternannten "Volksrepublik" Donezk mehrere Menschen nach Granatbeschüssen ums Leben gekommen sein.

Die Überreste einer Granate stecken in Donezk vor einem ausgebrannten Bus im Boden

Die Überreste einer Granate stecken in Donezk vor einem ausgebrannten Bus im Boden

Beim Beschuss eines Kleinbusses im Konfliktgebiet Ostukraine sind nach Darstellung prorussischer Separatisten mindestens acht Menschen getötet worden. Die Aufständischen in der selbst ernannten "Volksrepublik" Donezk machten das ukrainische Militär verantwortlich, wie russische Agenturen am Mittwoch meldeten. Der Stadtrat der Separatistenhochburg berichtete indes von sechs Toten bei der Explosion des Busses.

Ein Geschoss traf nach Angaben der Aufständischen zudem eine Schule in Donezk. Dabei wurden mindestens vier Menschen getötet. Der Stadtrat von #link;Shamil Zhumatov;Donezk# sprach dagegen lediglich von sechs Verletzten. Eine unabhängige Bestätigung lag zunächst nicht vor. Wegen der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Separatisten in der Ostukraine begann das Schuljahr im Konfliktgebiet am Mittwoch mit einem Monat Verspätung.

Die Leitung der ukrainischen "Anti-Terror-Operation" berichtete trotz einer seit mehr als drei Wochen geltenden Feuerpause von Mörserangriffen auf ihre Truppen an mehreren Orten im Konfliktgebiet. Dabei sei mindestens ein Zivilist getötet worden, drei Menschen seien verletzt worden, hieß es.

mod/DPA / DPA