Konfliktgebiet

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UNO setzt Israel und Russland auf schwarze Liste sexualisierter Gewalt in Konflikten

Die Vereinten Nationen haben Israel und Russland auf eine schwarze Liste von Ländern gesetzt, denen sexualisierte Gewalt in Konfliktgebieten vorgeworfen wird. In einem jährlich vorgelegten Bericht, den die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in New York einsehen konnte, wird beiden Ländern zudem vorgeworfen, UN-Ermittlern „wiederholt der Zugang verweigert“ zu haben. Wegen der Aufnahme in die Liste hatte Israel bereits vor deren Veröffentlichung die Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär António Guterres aufgekündigt.
António Guterres

Israel kündigt Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär Guterres auf

Israel hat die Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär António Guterres aufgekündigt. Anlass sei die Entscheidung, Israel wegen Vorwürfen der sexualisierten Gewalt in Konfliktgebieten auf eine „schwarze Liste“ zu setzen, schrieb der israelische UN-Botschafter Danny Danon am Donnerstag auf X. „Wir haben genug von diesem Generalsekretär“, erklärte er. Israel werde den Kontakt zu Guterres' Büro bis zum Ablauf seiner Amtszeit Ende des Jahres abbrechen. Die UNO betonte derweil, die Tür des Generalsekretärs bleibe „geöffnet“. 
Die Mutter der Jungtiere mit den Neugeborenen

Im Konfliktgebiet: Berggorilla-Zwillinge im Osten der DR Kongo geboren

Im von bewaffneten Konflikten geplagten Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich eine äußerst seltene Zwillingsgeburt vom Aussterben bedrohter Berggorillas ereignet. "Die beiden Neugeborenen sind männlich", teilte der Mitarbeiter des Virunga-Nationalparks, Methode Uhoze, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP telefonisch mit. Die Jungtiere waren am vergangenen Samstag entdeckt worden. 
Mutter mit Kindern in einem Flüchtlingslager im Gazastreifen

Unicef: "Nie zuvor wuchsen so viele Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten auf"

Hunger, Gewalt, Krankheiten: Im Jahr 2025 wuchsen so viele Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten auf wie nie zuvor. Fast jedes fünfte Kind und damit fast doppelt so viele wie Mitte der 90er Jahre war betroffen, wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Dienstag mitteilte. Der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider, rechnet auch 2026 mit "enormen Herausforderungen". Er rief nationale Regierungen, öffentliche Geldgeber und Partner aus der Privatwirtschaft "dringend" zu mehr statt weniger Unterstützung auf.