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Schon Dutzende Tote Wasserwerfer, Steinwürfe, Tränengas – Gewaltspirale in Kolumbien dreht sich weiter

Sehen Sie im Video: Wasserwerfer, Steinwürfe, Tränengas – Gewaltspirale in Kolumbien dreht sich weiter.




Kolumbien kommt nicht zur Ruhe. Den achten Tag in Folge kam es zu landesweiten Anti-Regierungs-Demonstrationen und zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. In der Hauptstadt Bogotá wurden mehrere Polizeistationen angegriffen, drei sollen laut Büro des Bürgermeisters zerstört worden sein. Auch das Kapitol, der Sitz des Kongresses, soll angegriffen worden sein. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Gummigeschosse und Tränengas ein. Die Proteste richteten sich zunächst gegen eine mittlerweile abgesagt Steuerreform. Die Demonstranten haben ihre Forderungen aber erweitert. Sie fordern von der Regierung Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut, Polizeigewalt und Ungleichheiten im Gesundheits- und Bildungssystem. Immer wieder überschattet Gewalt die Proteste. Mindestens 24 Menschen sind bisher gestorben. Kolumbiens Präsident Iván Duque sprach von "Vandalismus" und "Terrorismus" und machte Drogenhändler für die Proteste verantwortlich.
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Seit Tagen demonstrieren die Kolumbianer gegen die Regierung. Doch die Proteste werden von Gewalt überschattet, mindestens 24 Menschen sind bisher gestorben.

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