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New South Wales Lebenslanges Verbot: Australien untersagt Tierquälern die Haltung von Haustieren

Ein ausgesetzter Hund ist an einen Parkschildmast angebunden
In Australien dürfen Täter:innen trotz der Verurteilung wegen Tierquälerei weiterhin Tiere halten. Das soll sich jetzt ändern.
© S.Rohrlach / Getty Images
Australien verschärft in einem Bundesstaat die Regeln für Tierhalter:innen. Menschen, die wegen schwerer Tiermisshandlung verurteilt werden, wird der Besitz von Haustieren lebenslang verboten.

Der australische Bundesstaat New South Wales greift gegen Tierquälerei durch: Besitzer:innen, die wegen schwerer Fällen von Tierquälerei verurteilt werden, wird verboten, jemals wieder Tiere zu besitzen oder mit ihnen zu arbeiten. New South Wales ist damit der erste Staat, der ein solches lebenslanges Verbot einführt. Es ist das Resultat einer zweijährigen Kampagne der Abgeordneten der Animal Justice Party, Emma Hurst. Die australische "Daily Mail" zitiert die Abgeordnete: "Schockierenderweise wurde es in New South Wales noch nie jemandem nach einer Verurteilung wegen schwerer Tierquälerei verboten, Tiere zu halten oder mit ihnen zu arbeiten".

"Wir haben schlimme Fälle erlebt"

Hurst berichtet von einigen erschreckenden Fällen von Tierquälerei, die sie als Abgeordnete miterlebt hat. In einem Fall wurde der Besitzer eines Streichelzoos in Sydney zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er mit einer Mistgabel auf einen Hund eingestochen hatte. Trotz der Verurteilung durfte der Mann weiterhin mit Tieren arbeiten. Andere Tierquäler wurden verurteilt, weil sie Kängurus getötet und Pfeile auf einen Welpen schossen.

"Leider wurde niemandem, der für diese Taten verurteilt wurde, verboten, mit Tieren zu arbeiten oder sie in seiner Obhut zu haben. Das bedeutet, dass Tiere auch heute noch durch diese Täter gefährdet sind", sagt Hurst. Das soll sich noch zum Glück ändern.

Quelle: "Daily Mail Australia"

fis

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