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Ukraine-Krieg Lina Besedina floh mit ihren Kindern aus der Ukraine – und hofft, bald wieder nach Hause zu können

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STORY: Lina Besedina lebte in Chmelnyzkyj, eine Stadt im Westen der Ukraine, rund 278 Kilometer von Kiew entfernt. Mit ihren Kindern ist sie nun in Düren in einer Notunterkunft angekommen. Sie gibt einen Einblick in die Tage, die hinter ihr liegen, nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine. "In unserer Stadt, nein, wir haben keine Flugzeuge gehört, aber wenn in meinem Handy kommt eine SMS, Achtung, Sie müssen nach unten gehen in den Keller, dann machen wir alles fertig, nehme ich meine Kinder und gehe nach unten, aber wir können eine Stunde sitzen dort. In Nacht wir ziehen uns nicht an, aus, wir schlafen anziehen, weil jede Minute kommt Putin. Dann müssen wir vorbereitet sein." Wie die Zukunft aussieht? Auch Lina Besedina weiß es nicht. "Aber ich bin zwei Tage nach Deutschland gefahren und jetzt weiß ich nicht, wie lange. Ich denke vielleicht, Krieg weggeht und Putin gestorben, ich denke ist besser, und dann vielleicht komme ich nach Hause, aber ich weiss nicht, gibt dort mein Haus oder nicht, oder nur Ruine. Weiß ich noch nicht." Auch die 17-jährige Mascha Bereza ist vor dem russischen Angriff geflohen. ""Wir waren sehr lange unterwegs, fast vier Tage, erst mit dem Zug, dann mit dem Auto und so viele Menschen waren im Zug und die meisten standen einfach im Zug, zwei, drei Tage und so viele Kinder. Es war unmöglich für die Menschen, aber wir haben es überlebt." Andreas Isecke, stellvertretender Bürgermeister von Düren, rechnet mit weiteren 25 Flüchtlingen bis Sonntag. Ob sie dauerhaft bleiben, ist ungewiss. "Viele von denen, die jetzt aktuell hier sind, die hoffen wie gesagt, dass der Krieg ein schnelles Ende findet weil die möchten wieder zurück in ihre Heimat", sagt Isecke. "Die Resonanz, wieder zurückzugehen, ist eigentlich sehr hoch." Der Dürener Rotary-Club hatte die Flüchtlingshilfe gestartet und Busse an die polnisch-ukrainische Grenze geschickt.
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In einem ehemaligen Obdachlosenheim sind derzeit 25 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht. Eine von ihnen ist Lina Besedina aus dem ukrainischen Chmelnyzkyj. Mit ihren Kindern hat sie Zuflucht in Düren gefunden. 

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