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NLA-Programm: Skandal aufgedeckt: Niederlande sollen islamische Terrororganisation unterstützt haben

22 Rebellengruppen soll die Regierung in den Niederlanden mit "nicht-tödlicher" Ausrüstung versorgt haben. Ein investigativer Bericht eines staatlichen Fernsehsenders hat die skandalträchtigen Vorgänge aufgedeckt. Niederländische Politiker sind empört und fordern eine Stellungnahme.

Niederlande: Syrien zerstört, Niederlande beteiliggt

Syrien: Alles zerstört. Schuld daran sind mutmaßlich auch die Niederlande. Sie sollen fast zwei Dutzend syrische Rebellengruppen unterstützt haben, die zu einer Terrororganisationen gehören.

DPA

Die niederländische Regierung steht nach einem Medienbericht über mutmaßliche Unterstützung für eine als "Terrororganisation" eingestufte syrische Rebellengruppe massiv in der Kritik. Abgeordnete von Oppositions- und Regierungsparteien forderten die Regierung bis Dienstag zu einer Stellungnahme auf, nachdem ein Bericht des staatlichen Fernsehens aufgedeckt hatte, dass 22 Rebellengruppen "nicht-tödliche" Ausrüstung (NLA-Programm) von den Niederlanden erhalten hatten. Darunter sei auch die von der niederländischen Justiz als "terroristische" Organisation eingestufte Dschabhat al-Schamija.  

Diese Gruppe habe im vergangenen Jahr Pick-up-Transporter, Uniformen und andere Materialien erhalten, hieß es in dem Bericht. Zur selben Zeit musste sich in Rotterdam ein mutmaßlicher Dschihadist wegen der Zugehörigkeit zur Dschabhat al-Schamija verantworten. In Gerichtsunterlagen wird die Gruppe als "salafistisch und dschihadistisch" beschrieben; sie strebe ein "Kalifat" an. Es handele sich um nichts weniger als eine "kriminelle Organisation mit einem terroristischen Ziel".

Niederlande: NLA-Programm seit letzter Woche gestrichen

Erst am Freitag hatte Außenminister Stef Blok angekündigt, "gemäßigten" syrischen Oppositionsgruppen die NLA-Hilfen zu streichen. Abgeordnete mehrerer Parteien forderten nach dem Bericht Klarheit von der Regierung. "Das schreit nach einer Antwort", sagte der Christdemokrat Pieter Omtzigt. Sjoerd Sjoerdsma von der liberalen D66 sprach von einem "schockierenden Bericht". "Wie konnte das trotz aller Warnungen von Abgeordneten passieren?", sagte er der niederländischen Nachrichtenagentur ANP. Omtzigt forderte die Regierung bis Dienstag zu einer Erklärung auf.

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wlk / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.