Der Iran hat die Straße von Hormus wieder geschlossen. Ob es weitere Verhandlungen mit den USA geben wird, bleibt ungewiss. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Yannik Schüller
„Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen – ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat.“Karoline Leavitt
So äußert sich die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, im Sender Fox News. Damit bezog sie sich auf das Atomabkommen von 2015, das US-Präsident Donald Trump später aufkündigte. Die USA stünden kurz vor einer Einigung, so Leavitt weiter.
Sollte es dennoch nicht dazu kommen, habe der Präsident mehrere Optionen zur Verfügung, „von denen er ohne zu zögern Gebrauch machen wird.“ Trump habe zuvor gezeigt, dass er seinen Worten Taten folgen lasse.
Sollte es dennoch nicht dazu kommen, habe der Präsident mehrere Optionen zur Verfügung, „von denen er ohne zu zögern Gebrauch machen wird.“ Trump habe zuvor gezeigt, dass er seinen Worten Taten folgen lasse.
Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses. Alex Brandon / AP / dpa
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Yannik Schüller
Im Falle einer Wiederaufnahme des Irankriegss stehen Teheran dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf zufolge „neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld“ zur Verfügung. „In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld auszuspielen“, erklärte Ghalibaf, der iranische Chefunterhändler in den Gesprächen mit Washington, gestern im Onlinedienst X.
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Yannik Schüller
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi macht den USA neue Vorwürfe – schließt eine neue Verhandlungsrunde aber nicht explizit aus. „Die Provokationen, die Drohrhetorik und die anhaltenden Verstöße der USA gegen die Waffenruhe, insbesondere die Angriffe auf iranische Handelsschiffe, sind ein erhebliches Hindernis für eine Fortsetzung des diplomatischen Prozesses", sagt er einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge in einem Telefonat mit seinem pakistanischen Amtskollegen. „Der Iran wird die Umstände genauestens abwägen und dann über den weiteren Weg entscheiden."
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Yannik Schüller
Trump hält Verlängerung der Waffenruhe für unwahrscheinlich
Trump hält eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für „sehr unwahrscheinlich", sollte es vor deren Ablauf keine Vereinbarung mit Teheran geben. Die aktuell geltende Feuerpause laufe am Mittwochabend (Ortszeit Washington) aus, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Bloomberg nach einem Telefoninterview.
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Yannik Schüller
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht sich als einer der wenigen Politiker, die einen guten Zugang zu US-Präsident Donald Trump haben. Merz sagt beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken in Berlin, er versuche trotz aller Kritik, zum amerikanischen Präsidenten ein vernünftiges persönliches Verhältnis zu haben, solange es eben möglich sei.
Wahrscheinlich seien Nato-Generalsekretär Mark Rutte und er zurzeit die Einzigen, die „relativ vertrauensvoll" und gut mit Trump sprechen könnten, sagte der Kanzler.
„Ich habe Zugang zu ihm, jedenfalls wenn die Türen geschlossen sind“Bundeskanzler Merz über US-Präsident Trump
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim Jahresempfang 75 Jahre Bundesverband deutscher Banken e.V. Kay Nietfeld / DPA
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Yannik Schüller
Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon werden laut einem Sprecher des US-Außenministeriums am Donnerstag in Washington fortgesetzt.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht bei einer Zeremonie in Jerualem . Marc Israel Sellem / Pool The Jerusalem Post / AP / DPA
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Yannik Schüller
Trotz der zehntägigen Waffenruhe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz hat Israel libanesischen Staatsmedien zufolge einen Drohnenangriff auf den Süden des Libanon ausgeführt.
Israel sprach davon, bei zwei Einsätzen im Südlibanon „Terroristen ausgeschaltet" zu haben, teilt die Armee mit. Diese verstießen demnach gegen die Waffenruhe und näherten sich den Soldaten; es habe eine „unmittelbare Bedrohung" gegeben. Die Luftwaffe habe auf Anweisung von Bodentruppen geschossen. Es war zunächst unklar, wie viele Tote es bei den Vorfällen gab.
Israel sprach davon, bei zwei Einsätzen im Südlibanon „Terroristen ausgeschaltet" zu haben, teilt die Armee mit. Diese verstießen demnach gegen die Waffenruhe und näherten sich den Soldaten; es habe eine „unmittelbare Bedrohung" gegeben. Die Luftwaffe habe auf Anweisung von Bodentruppen geschossen. Es war zunächst unklar, wie viele Tote es bei den Vorfällen gab.
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Tim Schulze
Vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde mit dem Iran plant die US-Delegation laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle, „bald“ in die pakistanische Hauptstadt Islamabad aufzubrechen. Das erfährt die Deutsche Presse-Agentur am späten Montagvormittag in Washington. Nach Informationen der „New York Times” und des Senders CNN wird aktuell erwartet, dass sich die Delegation um US-Vizepräsident J. D. Vance am Dienstag auf den Weg macht.
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Tim Schulze
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten nicht von Israel zum Angriff auf den Iran überredet worden. "Israel hat mich nicht zum Krieg mit dem Iran überredet, das haben die Ergebnisse vom 7. Oktober getan, zusammen mit meiner lebenslangen Überzeugung, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzen darf", schreibt Trump auf seiner Plattform "Truth Social". Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, dass Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Trumps Entscheidung beeinflusst hat.
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Tim Schulze
Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon sollen nach israelischen Medienberichten am Donnerstag in Washington fortgesetzt werden. Dies berichteten das israelische Nachrichtenportal „ynet“ und die „Jerusalem Post“. Offiziell gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
Vor knapp einer Woche hatte sich in Washington die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, mit dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, getroffen. Es war das erste direkte Gespräch von Repräsentanten beider Länder seit Jahrzehnten. Auch US-Außenminister Marco Rubio war zugegen.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Vor knapp einer Woche hatte sich in Washington die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, mit dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, getroffen. Es war das erste direkte Gespräch von Repräsentanten beider Länder seit Jahrzehnten. Auch US-Außenminister Marco Rubio war zugegen.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
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Yannik Schüller
Iran: Aktuell keine Verhandlungen mit den USA geplant
Der Iran hat eigenen Angaben zufolge noch keine Entscheidung über weitere Verhandlungen mit den USA getroffen.
„In dieser Hinsicht wurde keine Entscheidung getroffen", sagt Außenamtssprecher Ismail Baghai bei einer Pressekonferenz in Teheran. Eine weitere Verhandlungsrunde sei aktuell nicht geplant, sagt der Sprecher.
„In dieser Hinsicht wurde keine Entscheidung getroffen", sagt Außenamtssprecher Ismail Baghai bei einer Pressekonferenz in Teheran. Eine weitere Verhandlungsrunde sei aktuell nicht geplant, sagt der Sprecher.
Kurz vor dem Auslaufen der Feuerpause im Iran-Krieg am Mittwoch kündigte US-Präsident Donald Trump seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen an. Seine Vertreter werden demnach am Montagabend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eintreffen. Die iranische Führung lehnt laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein weiteres Treffen mit US-Vertretern unterdessen ab.
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Yannik Schüller
Israel attackiert Ziel im Libanon – trotz Waffenruhe
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge trotz der Waffenruhe im Libanon in der Nacht eine Raketenabschussrampe im Süden des Nachbarlandes angegriffen. Diese sei feuerbereit und eine „direkte Bedrohung für die Ortschaften in Nordisrael" sowie für Soldaten gewesen, teilt das israelische Militär am Morgen mit.
Die Armee werde sich weiterhin gegen Gefahren verteidigen und Sicherheit für israelische Zivilisten und Soldaten gewährleisten, heißt es in einer Erklärung weiter. Laut der vom US-Außenministerium veröffentlichten Waffenruhe-Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon darf Israel alle notwendigen Maßnahmen zur Selbstverteidigung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe ergreifen. Die Feuerpause war in der Nacht zum Freitag nach mehr als sechs Wochen Krieg zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon in Kraft getreten.
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Yannik Schüller
Irans Justiz hat zwei Männer nach Spionagevorwürfen hinrichten lassen. Die Exekution erfolgte im Morgengrauen, wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtete. Ein Revolutionsgericht in der Großstadt Karadsch bei Teheran hatte das Urteil gesprochen.
Irans Justiz warf den beiden Männern vor, für den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad spioniert zu haben. Wann sie festgenommen wurden und wann das Urteil fiel, blieb zunächst unklar.
Menschenrechtsgruppen kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran und werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) mindestens 1639 Menschen hingerichtet, so viele wie seit 35 Jahren nicht mehr.
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Yannik Schüller
Der Außenhandel mit dem Iran ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Die Exporte sanken vom Vorjahr um ein knappes Viertel auf 961,6 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Ausgeführt wurden vor allem Maschinen sowie pharmazeutische und chemische Erzeugnisse.
Umgekehrt kamen aus dem Iran Importe im Wert von 234,5 Millionen Euro, eine leichte Steigerung um 1,7 Prozent zum Vorjahr. Fast zwei Drittel der Einfuhren waren Nahrungsmittel mit Pistazien an der Spitze. Darauf folgten pharmazeutische Erzeugnisse und Textilien wie zum Beispiel Teppiche.
Damit liegt der Iran auf der Liste der wichtigsten Handelspartner auf Rang 72. Vor dem Inkrafttreten umfassender US-Sanktionen im Jahr 2018 war es noch der 51. Platz gewesen.
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Alexandra Kraft

Der Goldpreis ist um mehr als ein Prozent gefallen, belastet durch einen festeren Dollar und die Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Eine Feinunze verbilligte sich auf 4762,09 Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit dem 13. April. Der stärkere Dollar macht das Edelmetall für Anleger außerhalb des Dollar-Raums teurer.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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