Obama in Asien Zwischenstopp in Alaska auf dem Weg nach Japan


US-Präsident Barack Obama hat auf dem Weg nach Japan einen Zwischenstopp in Alaska eingelegt. Die Zeit zum Auftanken der Präsidentenmaschine Air Force One nutzte er am Donnerstag zu einer Ansprache an die Soldaten des Luftwaffenstützpunkts Elmendorf.

US-Präsident Barack Obama hat auf dem Weg nach Japan einen Zwischenstopp in Alaska eingelegt. Die Zeit zum Auftanken der Präsidentenmaschine Air Force One nutzte er am Donnerstag zu einer Ansprache an die Soldaten des Luftwaffenstützpunkts Elmendorf.

Dabei sagte Obama, er werde nie zögern, für den Schutz von Amerika und seinen Interessen auch Gewalt einzusetzen. Wenn dies erforderlich sein sollte, dann werde dies aber mit einem strategischen Ziel, einer eindeutigen Mission und Unterstützung der Öffentlichkeit geschehen. Der US-Präsident wägt zurzeit mehrere Optionen für die künftige Strategie des Militäreinsatzes in Afghanistan ab.

In Japan wird Obama vom neuen Ministerpräsidenten Yukio Hatoyama erwartet, der die Wahl auch mit dem Versprechen gewann, in den Beziehungen zu den USA auf mehr Ausgewogenheit zu achten. Dabei geht es auch um eine neue vertragliche Grundlage für die Stationierung von 47.000 US-Soldaten in Japan. Umstritten ist insbesondere die weitere Stationierung von US-Truppen auf der Insel Okinawa.

Im Anschluss an die politischen Gespräche in Tokio und ein Abendessen mit dem japanischen Kaiser Akihito fliegt Obama nach Singapur weiter, wo er am Samstag am Gipfeltreffen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) teilnimmt. Nächste Station der Asienreise ist China mit Gesprächen in Shanghai und Peking. Zum Abschluss wird der US-Präsident dann noch in Südkorea erwartet, ehe er am Donnerstag kommender Woche nach Washington zurückkehrt.

AP AP

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