Pakistan Tote bei Militäroperation vor Bush-Besuch


Die pakistanische Armee hat vor dem Besuch von US-Präsident George Bush mindestens 25 mutmaßliche Terroristen getötet. Bei der Operation wurde ein Ausbildungslager zerstört.

Bei einer Anti-Terror-Offensive vor dem Besuch von US-Präsident George W. Bush sind in Pakistan mindestens 25 mutmaßliche Terroristen getötet worden. Die Operation habe in Nord-Wasiristan an der Grenze zu Afghanistan stattgefunden, berichtete der private Fernsehsender Geo TV unter Berufung auf die Regionalverwaltung. 25 bis 30 mutmaßliche Terroristen seien getötet worden.

Bush auf Asienreise

Geo TV berichtete weiter, Ziel der Anti-Terror-Operation im halbautonomen Stammesgebiet sei ein Ausbildungslager mutmaßlicher Terroristen gewesen, das zerstört worden sei. Auch ein Waffenlager sei ausgehoben worden. Mehrere hundert Soldaten seien aus der Luft von Kampfhubschraubern unterstützt worden. Armeesprecher Shaukat Sultan bestätigte eine Anti-Terror-Operation. Er sagte, Soldaten hätten die betroffene Gegend umstellt, nannte aber keine weiteren Einzelheiten.

US-Präsident George W. Bush wird nach afghanischen Angaben noch zu einem Kurzbesuch in Kabul erwartet, bevor er weiter zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Indien reist, wo er am Abend erwartet wird. Bush reist das erste Mal nach Afghanistan. Er werde mit dem afghanischen Präsident Hamid Karsai zum Mittagessen zusammentreffen, anschließend sei eine gemeinsame Pressekonferenz geplant, verlautete es aus Regierungskreisen in Afghanistan. Die US-Botschaft in Kabul wollte keine Stellung nehmen. Seine Asienreise wird Bush am Samstag nach Pakistan führen. Pakistan ist einer der engsten Verbündeten der USA im internationalen Kampf gegen den Terrorismus.

DPA/AP AP DPA

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