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Vielsagende Simulation: Putin lässt seine neuen Super-Raketen Florida anvisieren

Kurz vor den Wahlen präsentierte Wladimir Putin seine neuen Wunderwaffen, gegen die alle Abwehrsysteme nutzlos sein sollen. Bunte Computeranimationen machten das neue Waffen-Arsenal anschaulich. Eine Rakete steuerte dabei sogar Florida an.

Wladimir Putin nutzte seine Rede an die Nation vor allem für eine Demonstration der militärischen Macht

Wladimir Putin nutzte seine Rede an die Nation vor allem für eine Demonstration der militärischen Macht und präsentierte neue Waffen

Picture Alliance

Mit seiner 14. Rede an die Nation gelang Wladimir Putin ein denkwürdiger Auftritt. Schon jetzt wird seine beinahe zweistündige Ansprache als eine der bedeutungsvollsten in seiner Karriere gehandelt. Rhetorisch und politisch gelang dem russischen Präsidenten in den Augen seiner Anhänger ein Meisterstück. Der Höhepunkt seiner Rede kam nach mehr als anderthalb Stunden: Stolz stand Putin auf der Bühne vor der versammelten russischen Elite und präsentierte der staunenden Welt Russlands neue atomare Wunderwaffen.

Mehrere Videosequenzen machten die Stärken der neuen angeblich unverwundbaren Waffen anschaulich: In einem Video rast eine mit Kernwaffen bestückbare Unterwasserdrohne durchs Wasser und zerstört ein Kriegsschiff. In einem anderen manövriert eine Hyperschallrakete durch die äußersten Schichten der Atmosphäre. Und in einem dritten durchquert eine ICBM-Trägerrakete die russische Wildnis, fliegt um den halben Globus, umgeht alle Abwehrsysteme und stürzt auf Floridas Westküste zu. Der US-Bundesstaat, in dem Präsident Donald Trump regelmäßig sein Domizil Mar-a-Lago aufsucht.

Die Computeranimation zeugt, wie eine ICBM-Trägerrakete Florida bombardiert

Die Computeranimation zeugt, wie eine ICBM-Trägerrakete Florida bombardiert

Wladimir Putin wählt deutliche Worte

Die wenige Sekunden lange Simulation macht deutlich, gegen wen Putin seine neue Waffen zu lenken gedenkt. Daraus machte er auch in der Rede kein Geheimnis.

"Es geht um neue strategische Raketensysteme Russlands, die wir entwickelt haben als Reaktion auf den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Vertrag über Raketenabwehr und die De-facto-Stationierung solcher Systeme auf dem Gebiet der USA und außerhalb der US-Grenzen", leitete Putin die Präsentation seines Waffen-Arsenals ein. Seine Botschaft: Russland ist nicht nur in der Lage, neue Waffen zu entwickeln, die amerikanische Abwehrsysteme umgehen können und so die Nato-Erweiterung sinnlos machen, sondern ist auch bereit sie einzusetzen.

"Niemand wollte mit uns reden, niemand wollte uns zuhören. Hört uns jetzt zu!", rief der Präsident und erhielt dafür kräftigen Applaus.

Prompte Antwort aus Washington 

Washington zeigte sich von der Präsentation demonstrativ gelassen. Doch noch am Donnerstagabend folgte die Antwort. Nachdem entsprechende Pläne monatelang still standen, soll nun in kürzester Zeit moderne Raketentechnik an die Regierung in der Ukraine geliefert werden - also direkt vor Putins Haustür. Wie das US-Außenministerium mitteilte, soll Kiew 210 Anti-Panzer-Raketen und 37 Raketenwerfer des Javelin-Systems im Wert von 47 Millionen Dollar (knapp 40 Millionen Euro) erhalten. Sollte der US-Kongress dem Geschäft zustimmen, können die Waffen binnen zwei Monaten geliefert werden.

ivi
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.