Saddam Um zwei Milliarden Dollar ärmer


Seit dem Jahr 2003 jagen amerikanische Spezialisten dem Privatvermögen Saddam Husseins hinterher. Einen Teil davon haben sie schon gefunden - auf 2100 verschiedenen Bankkonten in mehr als 40 Ländern.

Saddam Husseins Privatvermögen schmilzt. Rund zwei Milliarden Dollar wurden auf ausländischen Konten sichergestellt. Das Geld habe auf 2100 verschiedenen Bankkonten in rund 40 Ländern gelegen, sagte am Mittwoch Jeffrey Ross, ein Berater des US-Finanzministeriums. Der irakische Entwicklungsfonds habe mittlerweile den Großteil des gefundenen Vermögen bekommen.

Die Suche nach Saddams Geld habe nach dessen Sturz im April 2003 begonnen und werde fortgesetzt. Wahrscheinlich seien weitere Beträge versteckt. "Es ist unmöglich zu sagen, wie viel", sagte Ross. Die an den Nachforschungen beteiligten US-Experten versuchten nun auch verstärkt, die Finanzquellen von Aufständischen im Irak aufzudecken.

Syrische Handelsbank im Visier

Dem Ministeriumsvertreter zufolge lagen mehr als 260 Millionen Dollar der bisher entdeckten Saddam-Mittel auf Konten der Syrischen Handelsbank. Diese seien auf Grund immensen Drucks der USA im August vergangenen Jahres in den Irak zurückgeführt worden, sagte Ross. Das Finanzministerium beschuldigt die staatliche Bank schon seit längerem, Finanzmittel von Terroristen zu verwalten.


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