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Selbstmordanschlag im Jemen: Attentäter reißt mehr als 90 Menschen in den Tod

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind mehr als 90 Menschen einem Selbstmordattentäter zum Opfer gefallen. Ziel des Anschlags waren Soldaten, die eine Militärparade probten.

Bei einem Anschlag auf die jemenitische Armee sind am Montag 96 Menschen getötet worden, etwa 300 wurden verletzt. Laut Militärangaben ereignete sich der Anschlag, während eine Einheit von Soldaten in der Hauptstadt Sanaa für eine Militärparade trainierte. Der Attentäter habe eine Armee-Uniform getragen und sich inmitten der Soldaten in die Luft gesprengt. Am Tatort lagen zerfetzte Leichen, dutzende Rettungswagen brachten die Opfer in insgesamt sieben Krankenhäuser der Umgebung. Die Explosion riss einen tiefen Krater in den Sabiin-Platz, auf dem häufig Militärparaden abgehalten werden.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Abdel Hami al-Badschatsch, ein Offizier der für den Bezirk verantwortlichen Sicherheitskräfte, erklärte aber, das Attentat trage "Spuren von Al-Kaida". Nach Behördenangaben waren auch Verteidigungsminister Mohammed Nasser Achmed und Generalstabschef Achmed Ali al-Aschwal zum Zeitpunkt des Anschlags vor Ort, blieben jedoch unverletzt.

Bei den Toten und Verletzten handle es sich ausschließlich um Soldaten, sagten Ärzte sowie ein Militärsprecher. Sie gehörten zu den Einheiten der zentralen Sicherheit, einem Teil der Armee, der von einem Neffen des ehemaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh geleitet wird.

Schwerster Anschlag seit Hadis Amtsantritt

Die Militärparade sollte am Dienstag anlässlich des 22. Jahrestags der Vereinigung des sozialistischen Süd-Jemen mit dem nördlichen Landesteil abgehalten werden. Im Süden des Jemen gibt es nach wie vor Unabhängigkeitsbestrebungen.

Die Sicherheitslage im Land ist äußerst labil. So kam es verstärkt zu Angriffen von Islamisten, seit Präsident Abd Rabbu Mansur Hadi im Februar nach monatelangen Protesten gegen den langjährigen Herrscher Ali Abdullah Saleh die Macht übernahm. Al-Kaida-Kämpfer hatten im vergangenen Jahr die Schwäche der Zentralregierung genutzt, um ihre Macht im Süden des Landes auszubauen. Dabei eroberten sie mehrere Städte. Der Anschlag kam zu einem Zeitpunkt, als die Armee mit Unterstützung der USA versucht, die Ortschaften zurückzuerobern.

jwi/mlr/AFP/Reuters / Reuters
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