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Syrien: Deutschland richtet Flüchtlingskonferenz aus

Deutschland will im nächsten Monat eine große Konferenz zum Umgang mit Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien ausrichten. Dabei soll es insbesondere um die Lage in Syrien gehen.

Deutschland will im nächsten Monat eine große Konferenz zum Umgang mit Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien ausrichten. Dies kündigte das Auswärtige Amt nach einem Treffen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier und dem libanesischen Ministerpräsidenten Salam Tammam am Freitag (Ortszeit) in New York an. Dabei soll es insbesondere um die Lage in der Region gehen.

Der Libanon gehört mit deutlich mehr als einer Million Flüchtlingen aus dem Nachbarland zu den Staaten, die vom Syrien-Konflikt besonders betroffen sind. In der Türkei haben seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien mehr als 1,5 Millionen Menschen Zuflucht gesucht.

Die Konferenz soll am 28. Oktober in Berlin stattfinden. In Deutschland läuft bereits ein Programm zur Aufnahme von 20.000 Syrien-Flüchtlingen. Nach offiziellen Angaben sind bislang aber erst etwa 8000 eingereist. Trotzdem liegt die Bundesrepublik damit im EU-weiten Vergleich vorn. Für die Unterstützung von Bürgerkriegsopfern in Syrien und den Nachbarländern hat die EU insgesamt etwa 2,8 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

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