Terroralarm Bush im Bunker


Wegen eines Terroralarms im Weißen Haus ist US-Präsident George W. Bush kurzzeitig von seinem Amtszimmer in einen unterirdischen Bunker gebracht worden.

Doch schon nach wenigen Minuten stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte, wie die Regierung in Washington mitteilte. Auch Vizepräsident Dick Cheney, der sich nicht im Weißen Haus aufhielt, wurde vorübergehend an einen sicheren Ort gebracht.

Nach Angaben von Bushs Pressesprecher Scott McClellan war der Alarm ausgelöst worden, weil angeblich ein nicht identifiziertes Flugzeug in die Sperrzone über der Umgebung des Weißen Hauses eingedrungen war. McClellan zufolge arbeitete der Präsident zu dieser Zeit gerade in seinem Amtszimmer, dem Oval Office. Bush sei sofort von Sicherheitsleuten in den unterirdischen Bunker gebracht worden. Er sei aber nur ganz kurze Zeit dort geblieben, sagte McClellan. Auch einige Mitarbeiter des Weißen Hauses wurden aus dem Westflügel des Präsidialamtes herausgebracht, und Touristen wurden aus dem Ostflügel evakuiert. Der Vorfall werde untersucht, das McClellan.

Zuletzt hielt sich Bush nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus am Abend des 11. September 2001 nach den Terroranschlägen auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon in dem Schutzbunker unter dem Präsidialamt auf.

AP


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