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Schwarzarbeit : Trumps Golfclub soll illegal Beschäftigte vor dem Secret Service verheimlicht haben

Ein rigider Kurs gegen illegale Einwanderer ist der Kern von Donald Trumps Präsidentschaft. In seinem Golfclub soll er aber nicht pingelig gewesen sein. Eine Ex-Angestellte ohne Papiere erzählt, dass ihre Chefs sie vor dem Secret Service verheimlicht hätten.

Donald Trump-Golfclub in Bedminster

Donald Trump in seinem Golfclub in Bedminster 

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Wenn das die Einwanderungsbehörde wüsste: Emma Torres, eine  frühere Angestellte von Donald Trumps Golfclub in Bedminster, New Jersey, soll von ihren Vorgesetzten vor dem Secret Service verheimlicht worden sein, weil sie sich illegal in den USA aufhält. Auch andere Schwarzarbeiter seien der Behörde nicht für die obligatorischen Hintergrundchecks gemeldet worden. Mit diesen Untersuchungen prüft der Secret Service im Vorfeld von Präsidentenbesuchen, ob von den Anwesenden eine Gefahr ausgehen könnte. Das berichten die "New York Times" und die "Washington Post".

Meldeliste für Secret Service unvollständig

Der konkrete Vorfall soll sich auf einen Besuch von Donald Trump aus dem Jahr 2016 beziehen. Torres, die aus Ecuador stammt, sei damals von der Personalabteilung gebeten worden,  ihre persönlichen Angaben für die Freigabeprüfung mitzuteilen. Da sie das aufgrund ihres illegalen Aufenthalts in den USA nicht konnte, wurde ihr Name – sowie die anderer illegal Beschäftigter - von der Meldeliste für den Secret Service gestrichen, so Emma Torres in der "Washington Post".

Trump, Pelosi und Schumer streiten im Oval Office

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wären sie für das Weiße Haus mehrfach peinlich. Denn zum einen verfolgt Donald Trump nicht erst als US-Präsident einen besonders rigiden Kurs gegenüber Einwanderern ohne Papiere. Sollte einer seiner Firmen wissentlich Menschen ohne Arbeitserlaubnis beschäftigen oder beschäftigt haben, wäre das strafbar. Daneben müsste sich zudem der Secret Service fragen lassen, wie es sein kann, dass es trotz umfangreicher Vorsichtsmaßnahmen und Prüfungen offenbar solche Schlupflöcher gibt.

Illegale seien den Managern bekannt

Im Wahlkampf sagte Donald Trump bei der Einweihung seines neuen Hotels in Washington, dass seine Firma "keinen einzigen Illegalen beschäftigt. Und jeder weiß es." Aber erst vergangene Woche waren mehrere Frauen an die Öffentlichkeit getreten, die behauptet haben, dass sie ohne legalen Aufenthaltsstatus für die Trump Organisation gearbeitet hätten. Laut Emma Torres, die unter anderem in der Küche gearbeitet haben will, sei das auch zumindest einigen Manager des Unternehmens bekannt.

Mittlerweile geht auch die Justiz dem Verdacht nach, dass in Trumps Vorzeige-Golfclub Einwanderer ohne Papiere arbeiten oder gearbeitet haben könnten. Ein auf Immigration spezialisierter Rechtsanwalt aus Newark sagte der "Washington Post", dass er bereits fünf Klienten verteidige, die in Bedford gearbeitet haben sollen. Auch das FBI und die Staatsanwaltschaft vom Newark ermittelt offenbar in diesen Fällen. Die Trump-Organisation hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

nik
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.