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Unterstützung für Georgien: Hillary Clinton kritisiert Russland

US-Außenministerin Hillary Clinton hat Russland bei ihrem Besuch in Georgien vorgeworfen, sich nicht an den mit der Kaukasusrepublik geschlossenen Waffenstillstand zu halten.

US-Außenministerin Hillary Clinton hat Russland bei ihrem Besuch in Georgien vorgeworfen, sich nicht an den mit der Kaukasusrepublik geschlossenen Waffenstillstand zu halten. Russland halte Teile Georgiens besetzt und errichte in Bruch des Waffenstillstands Militärstützpunkte, sagte sie am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili in Tiflis. "Die USA bleiben standhaft in der Unterstützung der Souveränität und territorialen Integrität Georgiens", fügte sie hinzu.

Russland hat die abtrünnigen georgischen Gebiete Abchasien und Südossetien nach dem Krieg gegen Georgien im August 2008 als unabhängige Staaten anerkannt und hat dort Truppen stationiert.

Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin warnte Georgien derweil davor, Unterstützung bei den USA zu suchen. "Sie (die Georgier) dürfen keine Lösung von außen suchen", wurde Putin von russischen Nachrichtenagenturen zitiert. "Es ist notwendig, einen Dialog zu führen, ohne eine dritte Seite zu zitieren."

APN / APN