HOME

Kaukasus-Krieg: Auf den Spuren der Opfer

Vor einem Jahr brach der Krieg zwischen Russland und Georgien aus. Nun klärt die EU, wer diese Eskalation verschuldete. Fest steht: Vielen Georgiern hat der Konflikt dauerhaftes Leid gebracht. Andreas Albes hat Menschen besucht, deren Bilder damals die Welt bewegten.

Der Krieg hat Sofia Muradowi berühmt gemacht. Und ein wenig hatte sie gehofft, diese Berühmtheit würde ihr aus ihrem Elend helfen. Sofia ist nun schon seit elf Monaten ans Bett gefesselt. Aus ihren Beinen ragen von den Waden bis zur Hüfte Stifte und Schrauben. Manchmal fühlt sie ihre Füße nicht, dann wieder sticht der Schmerz so erbarmungslos, dass ihr Tränen in die Augen schießen. Die Ärzte wissen nicht, ob Sofia je wieder wird gehen können. Neunmal wurde die 54-Jährige bereits operiert.

Eigentlich sollten die Schrauben bald entfernt werden. Aber jede Operation kostet, und die Invalidenrente, die sie bekommt, keine 30 Euro im Monat, reicht so schon kaum zum Leben. Die georgische Regierung, die versprach, für alles aufzukommen, hat schon lange nicht mehr geholfen. "Erst hat man mich benutzt", sagt Sofia Muradowi, "und dann einfach vergessen."

Auch Zaza Rasmadze verdankt dem Krieg, dass man ihn überall in Georgien kennt. Er ist 35 und schluckt jeden Tag Psychopharmaka. Er sagt, nur so könne er die Erinnerungen an jenen Tag ertragen, als sein Bruder Zviadi und dessen im achten Monat schwangere Frau von Bombensplittern getötet wurden. Im Krankenhaus hatten sie noch versucht, das Ungeborene zu retten. Zu spät. Noch am selben Tag verkaufte Zaza seinen Lada, um die Beerdigung zu bezahlen. Die beiden Särge kosteten 300 Dollar, als Leichenwagen diente ein kleiner geborgter Lkw. Die Gräber hob er selbst aus. Danach zog er vier Monate in einen rostigen Container ohne Fenster, ohne Wasser, der als Aufenthaltsraum der kleinen Autowerkstatt diente, die Zaza mit seinem Bruder eröffnet hatte. "Wir haben seit unserer Kindheit fast jede Minute zusammen verbracht", sagt Zaza. Irgendwann schleppte ihn ein Freund zum Psychiater, und der verschrieb Zaza Tabletten, die sein Leben nun in ein merkwürdiges Wattegefühl packen.

Aus Bildern wird Propaganda

Es sind zwei Fotos, denen Sofia Muradowi und Zaza Rasmadze ihre Berühmtheit verdanken. Beide aufgenommen am 12. August vergangenen Jahres gegen 11:30 Uhr vormittags, wenige Minuten, nachdem eine russische Rakete in ihr Wohnviertel in der georgischen Kleinstadt Gori einschlug. Russland und Georgien führten Krieg um die kleine armselige Separatistenprovinz Südossetien. Das eine Bild zeigt, wie Sofia mit blutverschmiertem Gesicht hilflos in den Trümmern ihres Hauses sitzt. Auf dem anderen hält Zaza Rasmadze seinen toten Bruder im Arm, den Mund aufgerissen zu einem verzweifelten Schrei. Die Fotos entstanden keine zehn Meter voneinander entfernt.

Erst erschienen sie weltweit in den Zeitungen. Dann ließ Georgiens Regierung sie auf Plakate drucken. Bald gab es in der Hauptstadt Tiflis keine Straße mehr, in der Sofias und Zazas Gesichter nicht zu sehen waren. Unter jedem Bild stand: "Stop Russia!" Für Georgiens Präsident Michail Saakaschwili, der als Genie in Sachen PR gilt, waren diese Fotos der Beweis dafür, dass allein Russland diesen Krieg verschuldet hat.

Doch ein Jahr danach ist das längst nicht mehr so sicher. Eine EU-Kommission aus Militärexperten, Juristen, Historikern und Politologen, ausgestattet mit einem Budget von 1,6 Millionen Euro, untersucht seit Herbst, wie es zu diesem Krieg kam. Wochenlang durchkämmten sie das Konfliktgebiet, führten Hunderte Interviews, sichteten Berge von Geheimdienstakten. Schon jetzt steht fest, dass die Kriegsschuld nicht nur auf einer Seite zu suchen ist.

Wie alles begann

Die Ausgangssituation im Juni 2008: Südossetien, das etwa so groß ist wie Mallorca, liegt auf georgischem Territorium, doch die Mehrheit der Bewohner wäre lieber unabhängig. 1990 gab es schon einmal Krieg. Damals kämpfte Russland auf Seite der Osseten. Seitdem sind Friedenstruppen in der Separatistenrepublik stationiert: Russen, Osseten und Georgier - eine explosive Mischung. Schießereien gehören zum Alltag.

Im Juli 2008 eskaliert die Lage. Südossetiens Polizeichef wird durch eine Bombe getötet. Die Osseten setzen nun Granatwerfer ein. Georgische Soldaten finden später Hülsen, auf denen Etiketten der russischen Wurstmarke "Zarizino" kleben.

Am 15. Juli beginnt die 58. russische Armee an der ossetischen Grenze das Manöver "Kaukasus 2008". 8000 Soldaten, 700 gepanzerte Fahrzeuge sind im Einsatz. Ein Flugblatt wird verteilt: "Soldat, kenne deinen Feind!" Darin ist die Gesamtstärke des georgischen Militärs aufgeführt (32.000 Mann). Unter "Stärken" heißt es: Geschult durch Nato-Ausbilder, modernes amerikanisches und französisches Kriegsgerät. Bei "Schwächen" steht: Wenig Disziplin, schlechte Moral, Alkoholismus.

1. bis 6. August: Sechs georgische Polizisten werden bei einer Patrouillenfahrt durch eine Mine verletzt. Es kommt zu Kämpfen mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Die südossetische Regierung in der Hauptstadt Zchinwali ordnet eine Generalmobilmachung an, 300 freiwillige Kämpfer aus dem russischen Nordossetien treffen ein. Busse werden organisiert, die Kinder und Frauen unter 40 aus der Stadt bringen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum sich Saakaschwili und Putin hassen.

7. August: Der Roki-Tunnel ist die einzige Landverbindung zwischen Russland und Südossetien. Die georgische Armee hat am Tunnelausgang einen Scout postiert. Der meldet nach georgischen Angaben um 3:41 Uhr, erste russische Militärfahrzeuge würden nach Südossetien einrollen. Am frühen Nachmittag beschießen ossetische Milizen einen georgischen Checkpoint mit 120-Millimeter-Munition, zwei Soldaten sterben. Georgiens Minister für Reintegration Temur Jakobaschwili setzt sich mit dem für Südossetien zuständigen russischen Sonderbeauftragten Juri Popow in Verbindung. Um die Lage zu entschärfen, wird ein Treffen in Zchinwali vereinbart, doch Popow kommt nicht. Sein Wagen hatte unterwegs angeblich eine Reifenpanne.

Präsident Saakaschwili berät sich in seinem Regierungssitz in Tiflis mit dem Chef des Sicherheitsrats. Sein Verteidigungsminister macht Urlaub im spanischen Promi-Seebad Marbella. Es ist bekannt, dass Saakaschwili und Russlands Premierminister Wladimir Putin sich hassen. Saakaschwili sagt: "Liliputin", Putin spricht vom "georgischen Saddam". Die Feindschaft hat viele Gründe. Saakaschwili will sein Land in die Nato führen und pflegt eine enge Freundschaft zum damaligen US-Präsidenten Bush. Dessen Regierung unterstützt Georgiens Militär sei Jahren mit Training, Waffen und Dollar-Millionen. Zu Saakaschwilis Wahlversprechen gehört: "Die territoriale Einheit Georgiens wieder herstellen."

US-Diplomaten hatten mehrfach gewarnt, er könnte es auf einen Krieg ankommen lassen. Unerklärlich ist deshalb, dass an jenem 7. August kein Vertreter der US-Regierung versucht, Saakaschwili zu erreichen. Als amerikanische Ausbilder vormittags im Stützpunkt in Tiflis eintreffen, heißt es: "Das Training fällt aus." Junge georgische Soldaten sitzen abmarschbereit auf ihren Rucksäcken, singen Volkslieder, ein Priester segnet sie mit Weihrauch.

Zivilisten suchen Zuflucht in den Kellern

Um 19:10 kündigt Saakaschwili im Fernsehen eine einseitige Waffenruhe an. Doch um 23:30 Uhr ändert er seine Entscheidung. Diesen Zeitpunkt bezeichnet Saakaschwili als Kriegsbeginn durch die Russen. Denn nun kommt angeblich vom Ausgang des Roki-Tunnels die Meldung, die russische Armee würde sich mit 150 Fahrzeugen auf Zchinwali zubewegen. Das bestreitet der Kreml entschieden.

8. August: Um Mitternacht befindet sich das Zentrum Zchinwalis unter schwerem Granat- und Artilleriefeuer. Zivilisten verstecken sich in den Kellern ihrer Wohnhäuser. Gerüchte kursieren, die Georgier würden Handgranaten in die Keller werfen, um die Menschen auf die Straße zu treiben. Laut Funkaufklärung westlicher Geheimdienste, hat Georgien 12.000 Mann an der Grenze zu Südossetien zusammengezogen. Saakaschwili behauptet, die Russen hätten Zchinvali unter Beschuss genommen. Doch das ist unwahrscheinlich. Nach Erkenntnissen der EU-Aufklärer rollen die Bodentruppen der russischen 58. Armee erst gegen elf Uhr Vormittags durch den Roki-Tunnel. Im Lauf des Tages schwillt die Karawane zu einem nicht enden wollenden Konvoi an. Weil das russische Kriegsgerät alt, rostig und marode ist, bleiben immer wieder Panzer liegen, es kommt zu Staus.

Beide Seiten kämpfen dilettantisch. So urteilen später Nato-Experten. Auf georgischer Seite sind Panzerbesatzungen im Einsatz, die bei Kriegsausbruch noch glaubten, sie würden ins Manöver ziehen. Sie haben keine Landkarten und wissen zuweilen nicht, ob sie auf ossetischem oder georgischem Gebiet herumfahren. Die Russen setzen Aufklärungsdrohnen ein, die einen solchen Lärm machen, dass sie von den eigenen Leuten für feindliche Flugzeuge gehalten und abgeschossen werden. Obwohl der Kreml mehrere zehntausend Mann mobilisiert hat (die Georgier behaupten 80.000), fehlen qualifizierte Piloten. 15 bis 20 Flugzeuge werden abgeschossen oder fallen durch Flugfehler vom Himmel, darunter ein 60 Millionen Euro teurer Tupolew TU-22M-Bomber.

Um 14:30 Uhr meldet Georgiens Generalität, Zchinwali sei unter Kontrolle. Doch der Triumph währt nicht lange. Saakaschwili hat seine Männer in ein Himmelfahrtskommando geschickt. Schon gegen Nachmittag erobern die Russen Zchinwali zurück.

9. bis 12. August: Die russische Seite spricht vom Genozid am ossetischen Volk und von 2000 Toten Zivilisten. Später wird sich herausstellen, dass es 167 waren. Doch der Kreml gibt sich mit der Rückeroberung Zchinwalis nicht zufrieden. Er will Georgiens Armee ausschalten. Russische Soldaten sind jetzt ins georgische Kernland vorgerückt, weit über 1000 halten Gori besetzt. Kampfjets bombardieren Militärstellungen bei Tiflis, die russische Schwarzmeerflotte mit dem Raketenkreuzer "Moskwa" versenkt im Hafen von Poti ein georgisches Schnellboot.

Mehr eine Flucht als ein Abzug

Am Vormittag des 9. August trifft ein hochzufriedener Wladimir Putin im nordossetischen Wladikawkas ein. Er hat seinen Besuch der Olympischen Spiele abgebrochen, um die Truppe zu inspizieren. Tags darauf kapituliert Saakaschwili. Seine Soldaten ziehen ab. Es ist mehr eine Flucht. Die eigenen Landsleute, verängstigt und enttäuscht, stehen am Straßenrand und beschimpfen sie.

Doch die Russen sind noch nicht fertig. Sie haben ihre Offensive auf Abchasien ausgeweitet, die zweite - ebenfalls Russland-freundliche - Separatistenrepublik auf georgischem Territorium. Am 12. August reist Frankreichs Präsident Sarkozy nach Moskau, um einen Waffenstillstand auszuhandeln. So lange gehen die Angriffe weiter. Als um 11:30 Uhr eine SS-26 Rakete in einem Wohnhaus in Gori einschlägt, sterben acht Zivilisten, darunter Zviadi Rasmadze und dessen schwangere Frau. Sofia Muradovi und 14 weitere werden verletzt. Insgesamt kostete der Krieg 391 Zivilisten und schätzungsweise 700 Soldaten das Leben.

Wenn die EU-Kommission nächsten Monat ihren Bericht vorlegt, wird sie darin vermutlich ein salomonisches Urteil über die Kriegsschuld fällen. Beide Seiten, so heißt es im Hauptquartier in Genf, hätten "überraschend bereitwillig" kooperiert. Auch wenn die wichtigsten Unterlagen erst spät eingingen. Die Georgier lieferten Mitte Juni, die Russen erst im Juli.

Kommissions-Chefin Heidi Tagliavili, eine renommierte Schweizer Diplomatin, die den Spitznamen "Mutter Courage" trägt, hat intern angekündigt, es könne "nicht Zweck des Berichts sein, die Stimmung unnötig anzuheizen". Und so wird sie die Rolle der Russen als Provokateure vermutlich milde bewerten, die Nachlässigkeit der USA eventuell ganz ausklammern und Saakaschwili nicht als skrupellosen Hasardeur dastehen lassen. Denn das könnte Georgien den lang ersehnten Weg in die Nato endgültig verbauen und die Lage im Land noch mehr destabilisieren.

Saakaschwili ist zweifellos der große Verlierer dieses Krieges. Die Mehrheit der Georgier fordert heute seinen Rücktritt. Dass ihr Held der Rosenrevolution von 2003, den alle nur "Mischa" nennen, den Weg der Demokratie längst verlassen hat, dass er die Opposition unterdrückt und die größten Medien kontrolliert, mögen die Menschen ihm noch verzeihen. Aber diesen Krieg nicht.

Zwei Wochen nach Georgiens Kapitulation erkannte Russland Südossetien als unabhängig an. Ebenso Abchasien. Die Weltgemeinschaft protestierte, doch faktisch sind beide Republiken für Georgien auf unabsehbare Zeit verloren. Seit Monaten stehen in der Innenstadt von Tiflis nun Zelte von Demonstranten und blockieren den Verkehr auf dem Rustaveli. Im Mai, am Tag der Unabhängigkeit, versammelten sich 60.000 Menschen im Fußballstadion zu einer Anti-Saakaschwili-Kundgebung. Zwar geben auch sie den Russen die Hauptschuld an dem Krieg, doch dass sich Saakaschwili darauf eingelassen hat, so sieht es die Mehrheit, "war selbstherrlich, überheblich und dumm".

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum noch immer viele Georgier in Flüchtlingslagern leben müssen

Welches Elend dieser Krieg über Georgien gebracht hat, wird 20 Kilometer außerhalb von Tiflis an der gut ausgebauten Autobahn Richtung Norden sichtbar. Bis weit ins Tal erstreckt sich eine Siedlung von kleinen würfelförmigen gelben und rosa Häuschen, 2002 sind es insgesamt, jedes exakt 64 Quadratmeter groß, ausgestattet mit Herd und Spüle, einer winzigen Nasszelle und zwei Schlafzimmern. Zerowani ist die größte von Dutzenden Flüchtlingssiedlungen, die nach dem Krieg aus dem Boden gestampft wurden. 6300 Menschen leben hier. Insgesamt haben 27.000 Georgier, die in Südossetien lebten, ihre Heimat verloren und damit alles, was sie besaßen.

Siedlungen wie Zerowani sind dazu verurteilt, die Slums von Georgien zu werden. Der größte Teil der Flüchtlinge sind Landwirte, die früher von morgens bis abends auf ihren Feldern schufteten. Jetzt herrschen Arbeitslosigkeit und Langeweile. Nach dem Krieg brach der georgische Außenhandel um 70 Prozent ein, die ausländischen Investitionen gingen um zwei Drittel zurück.

Noch trostloser als in den Lagern ist die Lage in den Dörfern an der ossetischen Grenze. Hier waren bis Oktober russische Truppen in einer Pufferzone stationiert. Zu ihrem Auftrag gehörte, Plünderungen durch die Osseten zu stoppen. Stattdessen, so die Menschrechtsorganisation Human Rights Watch, hätten sie "mit Vergnügen" dabei zugesehen. In Ergnet, das von Zchinwali in Sichtweite entfernt ist, wurden von 138 Häusern 105 niedergebrannt und manche noch mit Bulldozern plattgewalzt - nach dem Krieg, wie die EU-Kommission in ihrem Bericht feststellen wird, denn in Ergnet gibt es keine Spuren von Kampfhandlungen.

Noch immer sind die Leiden gegenwärtig

Die Marodeure stahlen sämtliche Kühe, Schweine, Trecker und Autos. Dutzende Georgier, die sich weigerten, ihre Häuser zu verlassen, um sie vor Plünderern zu schützen, bezahlten dafür mit dem Leben. Die 67-jährige Gulnara Militari erzählt, wie vor ihren Augen ihr Mann und ihr Schwager von sechs jungen Männern niedergeschossen wurden. Der Betonboden auf der Terrasse hat ihr Blut aufgesogen, dass die Umrisse der Leichen noch heute sichtbar sind. Nach und nach kehren die Bewohner nun in ihre zerstörte Heimat zurück. Manche haben heimlich begonnen, ihre Felder von Hand zu bestellen. Das hat die Regierung eigentlich verboten, denn es ist lebensgefährlich. Viele Ackerflächen wurden vermint.

Eine Geberkonferenz in Brüssel stellte Georgien im Oktober 3,5 Milliarden Euro zum Wiederaufbau zur Verfügung. Ohne dieses Geld läge das Land längst am Boden. Den Wiederaufbau der südossetischen Hauptstadt Zchinwali finanzieren die Russen. Doch dort ist die Lange weniger dramatisch. Die Zerstörungen sind geringer als zunächst angenommen, es gibt keine Flüchtlinge, kaum Minen, und viele Osseten haben bereits die Grundstücke ihrer ehemaligen georgischen Nachbarn besetzt. Auch wenn Südossetien eine eigene Regierung unter Präsident Eduard Kokoity hat, wird es praktisch geführt wie eine russische Provinz.

Mitarbeit: Hans-Martin Tillack