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US-Bundesstaat Oregon Anschlagsversuch auf "Portlands Wohnzimmer" vereitelt


Wegen des Verdachts auf einen geplanten Bombenanschlag haben die US-Behörden nach einem Bericht des Fernsehsenders Fox News einen gebürtigen Somalier festgenommen.

Bei einer Feier zum Auftakt der Weihnachtssaison im US-Staat Oregon ist ein junger Mann festgenommen worden, der angeblich eine Autobombe zünden wollte. Während der feierlichen Beleuchtung des Weihnachtsbaums auf dem Pioneer Courthouse Square, auch bekannt als Portlands Wohnzimmer, habe ein 19-jähriger Mann aus Somalia am Freitagabend versucht, in unmittelbarer Nähe einen - wie er dachte - mit Sprengstoff beladenen Transporter in die Luft zu sprengen, teilten das Justizministerium und die Bundespolizei am Samstag mit.

Es habe sich dabei jedoch um eine Attrappe gehandelt, die von den Sicherheitskräften präpariert worden war. Der US-Geheimdienst hatte den Teenager bereits seit längerem beobachtet. Die Sicherheitsbehörden hatten vor einiger Zeit festgestellt, dass der junge Mann Kontakte nach Pakistan unterhalten hat. Er war am Freitagabend (Ortszeit) mit seinem Lieferwagen in die Nähe der geplanten Feier in Portland an der Westküste der USA gefahren, wo eine Viertelstunde später zum ersten Mal die Lichter am Weihnachtsbaum angezündet werden sollten. Beamte des FBI und der lokalen Polizei nahmen ihn fest. "Wir gehen nicht davon aus, dass es weiterhin eine Bedrohungssituation gibt", sagte ein Sprecher.

DPA/Reuters DPA Reuters

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