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Zwischenstopp nach Evakuierung US-Stützpunkt Ramstein ist bereit für 10.000 Afghanistan-Flüchtlinge

Sehen Sie im Video: US-Stützpunkt Ramstein ist bereit für 10.000 Afghanistan-Flüchtlinge.




Der US-Militärstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz ist zum ersten Zwischenstopp für viele Menschen geworden, die aus Afghanistan ausgeflogen werden. US-Soldaten haben vor Ort über 70 Zelte aufgebaut, bis zu 10.000 Menschen aus Afghanistan sollen so vorübergehend Platz finden, bis es für sie weiter geht, etwa in die USA. Die Bundesregierung hatte zugestimmt, die Menschen vorübergehend auf der Air Base unterzubringen. Nach einer ersten medizinischen Untersuchung beginnt für sie eine dreitägige Corona-Quarantäne. Auf einem der Flüge hat eine afghanische Frau kurz nach der Landung in Ramstein noch an Bord ein Kind entbunden, teilte die US-Luftwaffe mit. Im Frachtraum einer C-17 brachte sie ein kleines Mädchen zur Welt. Mutter und Kind seien wohlauf. Nach Angaben des Weißen Hauses sind seit dem 14. August insgesamt über 25.000 Menschen evakuiert worden. Binnen 24 Stunden wurden am Wochenende fast 4000 mit US-Militärmaschinen aus Kabul zu verschiedenen Zwischenstandorten geflogen. Sie wurden in ein Dutzend Länder außerhalb Afghanistans gebracht, nach Europa, in den Nahen Osten und nach Zentralasien.
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US-Soldaten haben auf dem Militärstützpunkt Ramstein über 70 Zelte aufgebaut, in denen bis zu 10.000 Menschen aus Afghanistan vorübergehend Platz finden sollen. Auf einem Evakuierungsflug hat eine Frau kurz nach der Landung ein Kind im Frachtraum einer C-17 zur Welt gebracht.

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