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Kampf gegen den IS USA fordern größeres Engagement der Bundeswehr


Die deutsche Regierung gerät unter Druck: Die USA haben Deutschland dazu aufgefordert, mehr Einsatz im Kampf gegen den IS zu zeigen. Es geht vor allem um die Beteiligung an den Luftschlägen.

Im Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien und Irak fordern die USA mehr Unterstützung von ihren Partnern und insbesondere von Deutschland. Wie der "Spiegel" berichtet, hat US-Verteidigungsminister Ashton Carter deshalb einen Brief an Ursula von der Leyen geschrieben, in dem er seine deutsche Amtskollegin um ein größeres Engagement der Bundeswehr bittet.

Demnach genügt den USA der jetzt von Berlin beschlossene Einsatz nicht. Carter schickte die Aufforderung aber nicht nur an Deutschland, sondern an mehrere europäische Partner. Eine konkrete Wunschliste enthalte das Schreiben allerdings nicht, schreibt das Magazin. 

Von der Leyen hat noch nicht geantwortet

Für die Bundesregierung dürfte die Aufforderung der USA überraschend kommen. Gerade erst hatte der Bundestag den Einsatz von sechs Aufklärungstornados, einem Tankflugzeug und einem Kriegsschiff beschlossen. Laut Bericht soll von der Leyen noch nicht auf des Schreiben geantwortet haben. 

Am Donnerstag waren die ersten beiden deutschen Tornados auf dem türkischen Stützpunkt Incirlik gelandet. Von Januar an sollen die Jets erste Aufklärungsmissionen über Syrien fliegen.

tis

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