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Venezuelas Staatschef Chávez bestätigt Krebserkrankung


Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat erstmals in der Öffentlichkeit die Rückkehr seiner Krebserkrankung bestätigt. Bei einer erneuten Operation in Kuba sei ihm ein zweiter bösartiger Tumor entfernt worden, er müsse sich nun einer Strahlentherapie unterziehen.

Venezuelas Staatschef Hugo Chávez muss sich nach seiner Krebs-Operation auf Kuba einer Strahlentherapie unterziehen. Das teilte der 57-Jährige selbst in einer am Sonntag in Venezuela ausgestrahlten Fernsehsendung aus Havanna mit. Bei dem am vorigen Montag in der Beckengegend vollständig entfernten Tumor handele es sich um eine Wiederkehr der im Juni 2011 diagnostizierten Krebserkrankung, sagte Chávez weiter. Dies sei befürchtet worden. Es seien aber keine Metastasen in Organen festgestellt worden.

Chávez hatte sich nach einer ersten Krebsoperation 2011 bereits mehreren Chemotherapien unterzogen. "Das ist eine Schlacht und ich bin bereit, dem entgegenzutreten, was sein muss, aber wir werden leben und siegen", sagte Chávez in der vom staatlichen Fernsehen Venezolana de Televisión verbreiteten Sendung, die am Samstag aufgezeichnet worden war. Seine Genesung verlaufe schnell und problemlos. Für die Strahlentherapie wurden tägliche Sitzungen von einer Stunde angesetzt.

Ein konkretes Datum für seine Rückkehr nach Venezuela nannte Chávez dagegen nicht. Er war am 24. Februar nach Kuba geflogen. Trotz der medizinischen Behandlung übt er weiter die Regierungsgeschäfte aus. Der seit 1999 regierende Chávez will am 7. Oktober erneut zur Präsidentschaftswahl antreten.

AFP/DPA DPA

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