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Deutsche Terrorzelle: IS-Kämpfer aus Wolfsburg im Irak getötet

Im Januar waren 20 junge Männer aus Wolfsburg nach Syrien und in den Irak gezogen, um für die Terrororganisation IS zu kämpfen. Jetzt kam bereits der Siebte von ihnen ums Leben.

ISIS-Kämpfer der Wolfsburger Terrorzelle im Irak getötet

Bei einer Schlacht mit der irakischen Armee in Falludscha kam der Kämpfer aus der Wolfsburger Terrorzelle ums Leben (Symbolbild)

Binnen kurzer Zeit ist bereits der siebte Kämpfer der so genannten "Wolfsburger Terrorzelle" im Irak getötet worden. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat IS via Twitter den Tod von Mohamed B.-F. vermeldet. Der 30-Jährige sei bei einer Schlacht mit der irakischen Armee in Falludscha ums Leben gekommen. Im September 2014 war er, auch bekannt unter dem Kampfnamen "Abu al-Qa'qa", in den Irak gereist, um sich der Terrororganisation anzuschließen. Kurz zuvor war sein drei Jahre jüngerer Bruder bei einem Selbstmordattentat gestorben. Laut Informationen der "Bild" sei Mohamed B.-F. schon in Deutschland als gewaltbereiter Krimineller aufgefallen. Außerdem hatten Freunde ihm den Spitznamen "Tyson" gegeben, weil Mohamed wie der frühere Profi-Boxer einem Kontrahenten ein Stück vom Ohr abgebissen haben soll.

Über zwei Jahre Haft wegen Überfall auf Tankstelle

Alkohol- und Drogendelikte sollen demnach ebenso in seiner Akte gestanden haben wie der Überfall auf eine Tankstelle im März 2010, für die er zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt wurde. Bereits 2005 war er wegen mehrerer Fälle von gefährlicher Körperverletzung zu 21 Monaten Jugendhaft verurteilt worden.

tim
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