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IS-Rückkehrer Nils D. packt aus: Paris-Attentäter hatte engen Kontakt zu deutschen Dschihadisten

In wenigen Tagen beginnt in Düsseldorf der Prozess gegen den IS-Rückkehrer Nils D. Die Verhörprotokolle des Dinslakeners geben Medienberichten zufolge einen tiefen Einblick in die Realität des Islamischen Staates.

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud. IS-Rückkehrer Nils D. soll den Terroristen schon vor den Attentaten am 13. November in Verhören auf einem Foto erkannt haben.

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud. IS-Rückkehrer Nils D. soll den Terroristen schon vor den Attentaten am 13. November in Verhören auf einem Foto erkannt haben.

Deutsche Dschihadisten im Dienste des Islamischen Staates hatten offenbar engere Verbindungen zu den Attentätern, die vergangenen November in Paris 130 Menschen ermordeten, als bislang angenommen. Aus Vernehmungsprotokollen des radikalen Konvertiten Nils D., dem ab Mittwoch nächster Woche in Düsseldorf der Prozess gemacht wird, gehe hervor, dass einige der großteils aus Belgien stammenden Terroristen gemeinsam mit deutschen Islamisten in einem Haus in Syrien gelebt haben, berichtet der Rechercheverbund aus "Süddeutscher Zeitung", WDR und NDR. Zudem hätten deutsche IS-Anhänger in Syrien auch in von Belgiern geführten Einheiten der Dschihadistenmiliz gekämpft.

Ermittler hätten Nils D. im Herbst 2015 Fotos von Islamisten gezeigt, so der Rechercheverbund. Auf einem habe der 25-Jährige Abdelhamid Abaaoud erkannt, der als einer der Drahtzieher der Attentate gilt und am 18. November bei einer Polizeirazzia im Pariser Vorort Saint-Denis getötet wurde. Abaaoud sei ein Kämpfer gewesen, aber er wisse nicht, welche Aufgaben er genau gehabt habe, soll Nils D. ausgesagt haben. Zuletzt habe er ihn im September 2014 im syrischen al-Bab gesehen.

Nils D. soll Mitglied der "IS-Gestapo" gewesen sein 

Nils D. hatte sich im Oktober 2014 aus Syrien abgesetzt und war nach Deutschland zurückgekehrt. Spezialkräfte der nordrhein-westfälischen Polizei nahmen ihn im Januar 2015 in Dinslaken fest. Er diente deutschen Ermittlern seither schon in mehreren Prozessen gegen Islamisten als Zeuge. In rund 40 Vernehmungen berichtete er außerdem über seinen Aufenthalt in Syrien, wo er seit Oktober 2013 bis zu seiner Rückreise 2014 beim IS aktiv war.

Der vorbestrafte Vater einer Tochter, der sich nach einer abgebrochenen Ausbildung zum Mechaniker der Dinslakener Dschihadistengruppe "Lohberger Brigade" angeschlossen hatte, will nach eigener Aussage in Syrien nicht selber gekämpft und nur unterstützende Dienste für den IS geleistet haben. Demnach habe er in einem IS-Gefängnis geputzt und gekocht und sei für die Betreuung von Gefangenen der Islamisten zuständig gewesen.

Fotos, die D. unter anderem mit einer Sprengstoffweste zeigen, oder auf denen er einem Gefangenen eine Pistole an den Kopf hält, lassen jedoch Zweifel an seiner Arglosigkeit aufkommen. Beim sogenannten IS-Sturmtrupp, der dem Rechercheverbund zufolge unter deutschen Ermittlern inoffiziell "IS-Gestapo" heißt, soll er Deserteure aufgespürt haben. Vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht muss sich Nils D. deshalb wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten.

Ein Mann, bei dem es sich mutmaßlich um IS-Rückkehrer Nils D. handelt, wird zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe gebracht

Festgenommen: Ein Mann, bei dem es sich mutmaßlich um IS-Rückkehrer Nils D. handelt, wird am 11. Januar 2015 zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe gebracht

mad
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.