VG-Wort Pixel

"Lasch-O-mat" Häme für den Kanzlerkandidaten: Online-Tool produziert "Zitate, die von Armin Laschet stammen könnten"

Armin Laschet
Armin Laschet möchte neuer Bundeskanzler werden
© Rolf Vennenbernd / DPA
Könnte Armin Laschet das wirklich gesagt haben? Mit dem "Lasch-O-mat" kann sich jede:r im Netz ein fiktives Laschet-Zitat ausgeben lassen – den CDU-Kanzlerkandidaten rückt das in kein gutes Licht.

Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren, und alle drei Kandidat:innen für das Kanzleramt – Armin Laschet von der CDU, Olaf Scholz von der SPD und die Grüne Annalena Baerbock – müssen von der Gegenseite jeweils viel Häme einstecken. Nachdem eine Zeit lang Baerbock viel Kritik abbekommen und in den Umfragen eingebüßt hatte, machte Laschet während der Hochwasserkatastrophe keine gute Figur.

Und als hätte der CDU-Kanzlerkandidat nicht schon genug mit schlechter Presse zu kämpfen, gibt es jetzt ein weiteres Tool im Internet, das sich über ihn lustig macht: der "Lasch-O-mat", der Laschets Ausdrucksweise parodiert. Per Mausklick können User:innen sich ein fiktives Zitat des NRW-Ministerpräsidenten zu einem frei wählbaren Thema ausgeben lassen. Dabei kommen "zufällige Zitate" heraus, die in dieser Form auch "von Armin Laschet stammen könnten", wie es auf der Website heißt. Meist sind es Phrasen mit sehr geringer Aussagekraft.

"Lasch-O-mat" hat angeblich keinen politischen Hintergrund

In den sozialen Netzwerken erfreute sich das Tool schon in den ersten Tagen so großer Beliebtheit, dass die Seite aufgrund zu hoher Zugriffszahlen zwischenzeitlich nicht mehr erreichbar war. Das Angebot sei "überrannt worden", sagte Michael Ziegler, Geschäftsführer des Mainzer Online-Marketing-Unternehmens Visualtech, die hinter dem "Lasch-O-mat" steckt, zu "t-online.de". Mit so vielen Nutzer:innen hatten die Macher offenbar nicht gerechnet. 

"Wir versuchen das derzeit stabiler zu machen. Klar, wir bauen solche Websites regelmäßig, aber sonst für eine eher überschaubare Kundenzahl – wir lernen da gerade viel dazu", sagte Ziegler. Er betonte außerdem, dass die Aktion keinen politischen Hintergrund habe. Ein Tweet habe ihn auf die Idee gebracht, die er mit seinem Team dann kurzfristig umsetzte. Dennoch dürfte sein Tool im Netz dafür sorgen, dass die Benutzer den Eindruck bekommen, Laschet sei wenig kompetent und nutze größtenteils Floskeln ohne jede Aussagekraft.

Quellen:  Lasch-o-mat / "t-online.de"

epp

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker