"5-Minuten-Talk" vom 12.03.26
Ist der Atomausstieg wirklich irreversibel?

Bundeskanzler Friedrich Merz irritiert die eigenen Leute, indem er den Atomausstieg für unumstößlich erklärt. Warum sorgt seine Aussage für Aufregung? Und hat er überhaupt recht?

Kanzler Friedrich Merz steht in der Kritik. Das ist an sich nichts Neues, nur dieses Mal sind es die eigenen Leute, die sich an ihm reiben. Der Grund: Der Kanzler hat sich aus Sicht mancher in CDU und CSU in einer heiklen Frage zu sehr festgelegt.

"Irreversibel" sei der Atomausstieg, hatte Merz am Dienstag wissen lassen. Die Festlegung war eine Reaktion auf Ursula von der Leyen, die das AKW-Aus als strategischen Fehler kritisiert hatte. Kaum hatte der Kanzler seinen Satz gesagt, rumorte es in der Union. Hatte nicht Merz selbst noch bis vor Kurzem gefordert, darüber nachzudenken, wie man die Atomkraft hierzulande verlängern könnte? Und hat er mit seiner These, der Ausstieg sei unumstößlich, überhaupt recht? Die stern-Politikchefs Veit Medick und Jan Rosenkranz analysieren eine Debatte, die scheinbar nie enden will. In fünf Minuten – denn: Wir haben ja nicht ewig Zeit. So das Motto des Politik-Podcasts vom stern. Immer montags bis freitags ab morgens um 5 Uhr bei RTL+ und allen anderen Podcast-Plattformen. 

Teaserbild Die Boss mit Simone Menne

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