Versuchtes Attentat
Trump: Schütze ist „gestört“ und schrieb anti-christliches Manifest

Von Donald Trump verbreitetes Foto des Verdächtigen
Donald Trump verbreitete ein Foto des Verdächtigen
© AFP

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Nach Schüssen bei einem Galadinner hat Donald Trump Details zum mutmaßlichen Schützen genannt. Der Verdächtige soll vor der Tat ein Manifest veröffentlicht haben.

Der mutmaßliche Attentäter beim Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump in Washington ist nach Angaben des US-Präsidenten „gestört“ und hat in der Vergangenheit ein anti-christliches Manifest verfasst. „Der Typ ist krank“, sagte Trump am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. „Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst.“ 

Auch Verwandte des Mannes hätten sich „darüber beschwert“, sagte Trump weiter. „Sie haben sogar die Polizei eingeschaltet. Er war ein sehr gestörter Mensch.“ Unmittelbar nach dem Anschlagsversuch am Samstagabend hatte Trump betont, nach seiner Überzeugung habe der Mann ein Attentat auf ihn verüben wollen.

Donald Trump und andere Politiker im Visier

Während des jährlichen Dinners der White-House-Korrespondenten in einem Hotel in Washington hatte der Verdächtige versucht, in den Saal einzudringen, in dem Trump, seine Frau Melania sowie weitere Regierungsmitglieder saßen. An einer Sicherheitskontrolle vor dem Saal fielen Schüsse.

Von den Gästen des Dinners wurde niemand verletzt. Eine Kugel traf die Schutzweste eines Beamten des Secret Service, der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. Nach Angaben von Justizminister Todd Blanche deuten erste Erkenntnisse der Ermittler darauf hin, dass der Täter „Mitglieder der Regierung im Visier hatte“.

AFP

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