Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Israels Armee meldet einen toten Soldaten. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt im Gespräch mit den russischen Staatsagenturen, dass sich Präsident Wladimir Putin mit dem iranischen Außenamtschef treffen wolle. Weitere Details nennt er nicht. Kurz zuvor hatte auch das Außenministerium in Moskau den bevorstehenden Besuch Araghtschis gemeldet.
Moskau und Teheran sind strategische Verbündete, allerdings ist Russland nicht bereit, den Partner im aktuellen Konflikt mit den USA militärisch zu unterstützen. In erster Linie erhält Teheran diplomatische Rückendeckung aus dem Kreml.
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Lennard Worobic
Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist nach Angaben der israelischen Armee ein israelischer Soldat getötet worden. Fünf weitere Soldaten und ein Offizier seien verletzt worden, mehrere von ihnen schwer, erklärt ein Militärsprecher.
Zwischen Israel und dem Libanon gilt eigentlich eine Waffenruhe. Israel behält sich jedoch vor, weiterhin gegen „geplante, unmittelbar bevorstehende oder laufende Angriffe“ der pro-iranischen Hisbollah-Miliz vorzugehen und greift immer wieder Ziele im Süden des Landes an.
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump fordert den Iran auf, bei Verhandlungsbedarf den Kontakt zu suchen. „Wenn sie reden wollen, können sie zu uns kommen oder uns anrufen“, sagt Trump dem Sender Fox News. „Wissen Sie, es gibt ein Telefon. Wir haben schöne, sichere Leitungen.“ Der Iran wisse, was für ein Abkommen nötig sei.
„Es ist ganz einfach, sie dürfen keine Atomwaffen haben, sonst gibt es keinen Grund für ein Treffen.“Donald Trump
Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran liegt zunächst nicht vor.
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Lennard Worobic
Iranischer Außenminister Araghtschi erneut in Islamabad
Nur 24 Stunden nach seiner Abreise ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi nach Pakistan zurückgekehrt, um dort weitere Gespräche zur Beilegung des Konflikts zwischen dem Iran und den USA zu führen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wird Araghtschi der pakistanischen Regierung, die in dem Konflikt vermittelt, die iranischen Bedingungen für eine Beendigung des Krieges übermitteln.
Zu diesen Bedingungen zählen laut Tasnim unter anderem die sofortige Aufhebung der von den USA verhängten Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Straße von Hormus. Zudem fordert Teheran Kriegsentschädigungen und Garantien, dass es zu keiner erneuten militärischen Aggression gegen die Islamische Republik kommen wird. Den Atomstreit hingegen wolle der Iran nicht auf die Verhandlungsagenda setzen, heißt es weiter.
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Lennard Worobic
Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon greifen sich trotz der geltenden Waffenruhe weiter gegenseitig an. Bei den jüngsten Angriffen seien gestern im südlichen Libanon 7 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden, teilt das Gesundheitsministerium in Beirut heute mit.
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Jacqueline Haddadian

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour ist zu Gesprächen über die Folgen des Iran-Krieges in Saudi-Arabien eingetroffen. In Riad sind Treffen mit Vertretern der Regierung sowie Gespräche zum Konflikt mit den Huthi-Rebellen geplant. Anschließend will er in die Vereinigten Arabischen Emirate weiterreisen. Im Fokus stehen die Sicherheit der Golfregion sowie mögliche Auswirkungen auf den globalen Öl- und Energiemarkt.
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Jacqueline Haddadian

Dem US-Militär ist nach eigenen Angaben ein sanktionierter Frachter der iranischen „Schattenflotte“ ins Netz gegangen. Das Schiff „M/V Sedan“ soll von einem US-Helikopter gestoppt worden und nun zurück in Richtung Iran eskortiert werden.
Der abgefangene Frachter gehört zu insgesamt 19 Schiffen, die am Freitag mit Sanktionen des US-Finanzministeriums belegt wurden. Die Sanktionen zielen auf die sogenannte Schattenflotte des Irans ab, die von zentraler Bedeutung für Teherans Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport sein soll. Nach Angaben des US-Regionalkommandos Centcom wurden seit Beginn der Maßnahmen bereits 37 Schiffe umgeleitet.
Der abgefangene Frachter gehört zu insgesamt 19 Schiffen, die am Freitag mit Sanktionen des US-Finanzministeriums belegt wurden. Die Sanktionen zielen auf die sogenannte Schattenflotte des Irans ab, die von zentraler Bedeutung für Teherans Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport sein soll. Nach Angaben des US-Regionalkommandos Centcom wurden seit Beginn der Maßnahmen bereits 37 Schiffe umgeleitet.
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Jacqueline Haddadian

Erneute Reise nach Islamabad
Einen Tag nach seiner Abreise aus Islambad will der iranische Außenminister Abbas Araghtschi nach Islamabad zurückkehren, wo Bemühungen um erneute Gespräche mit US-Vertretern über ein Kriegsende laufen. Araghtschi werde nach einem Besuch im Oman erneut nach Islamabad fliegen. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Irna am Samstag wenige Stunden nach dessen Abreise.
Mitglieder von Araghtschis Delegation seien nach Teheran zurückgekehrt, um „die notwendigen Anweisungen zu Themen im Zusammenhang mit einer Beendigung des Krieges” entgegenzunehmen. Anschließend sollen sie am Sonntagabend in Islamabad erneut mit Araghtschi zusammentreffen.
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Lennard Worobic
Nachdem die israelische Armee der libanesischen Hisbollah-Miliz mehrere Verstöße gegen die geltende Waffenruhe vorgeworfen hat, ordnet der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu neue Angriffe auf die Hisbollah an. Der Ministerpräsident habe der Armee Anweisung erteilt, „Hisbollah-Ziele im Libanon mit Nachdruck anzugreifen“, erklärt sein Büro.
Die israelische Armee hatte zuvor gemeldet, Hisbollah-Kämpfer hätten Soldaten in der Region Kantara mit Drohnen angegriffen. Im Süden des Libanon habe die Armee zudem „mehr als 15 Terroristen eliminiert und ein Hisbollah-Waffenversteck mit Panzer-Abwehrraketen und Kalaschnikow-Gewehren entdeckt.“
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Ilia Yefimovich/Pool AFP/AP/dpa
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Lennard Worobic
Irans Außenminister Abbas Araghtschi beschreibt seine Gespräche mit dem Vermittler Pakistan als ergebnisreich. Der Besuch in Islamabad sei „sehr fruchtbar“ gewesen, schreibt Araghtschi auf der Plattform X. Er habe die iranische Position hinsichtlich „eines praktikablen Rahmens zur dauerhaften Beendigung des Krieges“ übermittelt. Gleichzeitig hinterfragt er die Ernsthaftigkeit der US-Bemühungen in dem diplomatischen Prozess: „Es bleibt abzuwarten, ob die USA es mit der Diplomatie wirklich ernst meinen.“
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Lennard Worobic
Trump bestätigt nach den Berichten nun selbst, dass er die Reise seines Sondergesandten Steve Witkoff und seines Schwiegersohns, Jared Kushner, nach Pakistan abgesagt hat. Auf seiner Plattform Truth Social schreibt er:
„Zu viel Zeitverschwendung durch das Reisen, zu viel Arbeit!“Donald Trump
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Lennard Worobic
Berichte: Trump schickt Witkoff nicht nach Pakistan
Im Ringen um ein Ende des Irankriegs hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge die Reise seines Sondergesandten Steve Witkoff und seines Schwiegersohns Jared Kushner nach Pakistan zunächst abgesagt. Er habe seiner Delegation gesagt, sie sollten nicht fliegen, zitiert der US-Sender Fox News Trump. „Axios“-Reporter Barak Ravid schreibt auf der Plattform X ebenfalls, Trump habe ihn in einem Telefoninterview über die Absage der Reise informiert.
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Lennard Worobic
Irans Außenminister verlässt Islamabad
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist pakistanischen Sicherheitskreisen zufolge wieder aus Islamabad abgereist. Araghtschi verließ die Stadt, ohne US-Vertreter zu treffen. Es war zunächst unklar, ob die Reise des US-Sondergesandten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, nach Pakistan dennoch wie geplant stattfindet. Das Weiße Haus hatte ihren Abflug am Freitag für Samstagmorgen (Ortszeit Washington) angekündigt. Bis zum frühen Mittag gab es keine offizielle Mitteilung dazu.
Im Rahmen der Gespräche zur Beilegung des Konflikts mit den USA war Aragthschi am Freitagabend nach Islamabad gereist, um sich mit Vertretern des Vermittlers Pakistan zu treffen. Araghtschi wollte pakistanischen Sicherheitskreisen zufolge mit den Vermittlern einen Gegenvorschlag in den Verhandlungen mit den USA besprechen. Die iranische Seite hatte dabei stets betont, sie habe bei dieser Reise nicht vor, Vertreter Washingtons zu sehen. Es gab Spekulationen darüber, ob es möglicherweise zu indirekten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA kommen könnte, beide Seiten also Botschaften austauschen würden.
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Lennard Worobic
Der iranische Präsident Massud Peseschkian ruft die Bevölkerung angesichts massiver Versorgungsengpässe zum Stromsparen auf. Laut der Nachrichtenagentur Mehr sagt Peseschkian, der Konsum müsse eingeschränkt werden. „Zu Hause sollten statt zehn Lampen nur zwei eingeschaltet sein – was spricht dagegen?“
Peseschkian begründet die Krise primär mit militärischen Angriffen der USA und Israels auf die nationale Infrastruktur sowie einer „Belagerung“. Damit bezieht er sich auf die US-Blockade iranischer Häfen. Eine unabhängige Schadensbilanz zu den behaupteten Treffern an Energieanlagen liegt jedoch bisher nicht vor.
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Finn Rütten
Libanon: Tote bei Angriffen der israelischen Armee
Im Libanon hat es trotz Waffenruhe libanesischen Angaben zufolge wieder einen tödlichen israelischen Angriff gegeben. Vier Menschen seien in einem Ort nahe der Grenze zu Israel getötet worden, teilt das libanesische Gesundheitsministerium mit. Demnach traf Israels Armee einen Lastwagen sowie ein Motorrad. Die Umstände des Vorfalls bleiben zunächst unklar. Auch über die Identität der Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Das israelische Militär äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Vorfall. Israels Armee hatte zuvor erneut Einwohner etlicher Orte im Süden des Nachbarlandes davor gewarnt, dorthin zurückzukehren.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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