HOME
stern-Gespräch

CDU-Chefin: AKK im Interview: "Heavy Metal kommt durchaus gut"

Die Rolle der möglichen Kanzlerin rückt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ins politische Zentrum. Und: Ist der Start gelungen? Ein Gespräch über ihre Herausforderungen - und kleine Fluchten aus dem Politik-Alltag.

Annegret Kramp-Karrenbauer über ihre Herausforderungen als CDU-Chefin

Annegret Kramp-Karrenbauer während eines Gesprächs in der Staatskanzlei in Saarbrücken 

Frau Kramp-Karrenbauer, Ihre Umfragewerte sind in den vergangenen Wochen eingebrochen. Sie waren eine der beliebtesten Persönlichkeiten in der deutschen Politik, jetzt sind Sie eher Mittelfeld. Was haben Sie falsch gemacht?

Umfragen schwanken, davon darf man sich nicht leiten lassen. Aber richtig ist: Nach meiner Wahl zur Vorsitzenden sind viele Wünsche und Vorstellungen auf mich projiziert worden. In den vergangenen Wochen bin ich stärker in politische Kontroversen gegangen. Das zwingt die Menschen, Position dazu und zu mir zu beziehen. Ich habe zuletzt Punkte angesprochen, von denen ich weiß, dass sie nicht besonders populär sind. Zum Beispiel Verteidigungsausgaben und Rüstungskooperation mit europäischen Partnern. Ich bin aber zutiefst überzeugt, dass das etwas mit dem Ruf Deutschlands in der Welt und im Hinblick auf die Nato auch mit Bündnistreue und damit auch mit unserer außenpolitischen Verlässlichkeit zu tun hat. Natürlich überlege ich mir, ob ich so etwas zum Thema mache, auch wenn es möglicherweise Sympathiepunkte kostet. Aber am Ende gewinnt die Überzeugung.

Sie gelten als mögliche Kanzlerin und stehen entsprechend im Fokus der Öffentlichkeit.

Dass man jetzt im Wochen- oder Tagesabstand vermessen wird im Millimeterbereich nach oben und nach unten, daran muss ich mich tatsächlich gewöhnen. Man darf sich davon aber nicht verrückt machen lassen.

Besteht das Risiko?

Natürlich stand ich auch als Ministerpräsidentin des Saarlands schon im Fokus der Öffentlichkeit. Da waren auch sehr, sehr viele Termine, aber regional begrenzter. Das ist jetzt anders, weil ich in ganz Deutschland unterwegs bin – hoch spannend. Und die Aufmerksamkeit ist noch mal eine ganz andere, auf jedes Wort, auf jede Geste, was man anzieht, wie man schaut. Man ist unter permanenter Beobachtung. Da zahlt man auch Lehrgeld.

Sie meinen Ihren Auftritt im Karneval?

Das war so ein Punkt.

Bereuen Sie, was Sie dort, beim Narrengericht in Stockach am Bodensee, gesagt haben? Sie haben sich über die "Lattemacchiato-Fraktion" lustig gemacht, die "Toiletten für das dritte Geschlecht einführen" wollte, für "Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen".

Das Narrengericht ist eine besondere Veranstaltung, eine sehr derbe Form von Karneval. Ich war dort unter anderem angeklagt wegen "Entmannung der CDU". Entsprechend war dann auch meine Verteidigungsrede. Insofern muss man das alles aus dieser Situation heraus verstehen. Es ging um das Verhältnis von Männern und Frauen, um Softies, Machos versus Emanzen und eben nicht um eine vulnerable Gruppe. An dem Abend waren 1500 Menschen im Saal, auch viele Journalisten, und alle haben das da in dem Zusammenhang durchaus richtig verstanden. Aber da sieht man eben auch, wie leicht es heute ist, aus Zusammenhängen ein Wort, einen Halbsatz, einen Satz herauszuziehen und Empörungswellen zu schaffen. Das ist mittlerweile ein Stilmittel der politischen Auseinandersetzung geworden.

Allein zwischen hochgewachsenen Männern: Kramp-Karrenbauer und ihre Konkurrenten um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz (l.) und Jens Spahn. Sie überlegt sich genau, wie sie bei solchen Anlässen auffallen kann.

Allein zwischen hochgewachsenen Männern: Kramp-Karrenbauer und ihre Konkurrenten um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz (l.) und Jens Spahn. Sie überlegt sich genau, wie sie bei solchen Anlässen auffallen kann.

Wo lassen Sie Ihren Zorn?

Entweder beim Sport, beim Laufen oder am Wochenende beim Spaziergang mit dem Hund. Und, ja, auch in der Verarbeitung. Es beschäftigt mich, wenn ich selbst einen Fehler gemacht habe. Als ich zum Beispiel beim CDU-Werkstattgespräch zur Migration die Anwesenden als "Sozialdemokraten" begrüßt habe, hat mich das einige Tage beschäftigt, weil ich mich so über mich selbst geärgert habe. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem ich sage: "Okay, ist halt jetzt so."

Und damit ist das Thema erledigt?

Ja, dann ist es auch erledigt. Es gibt natürlich auch Kritik, die man als sehr unberechtigt empfindet, wo man zuerst denkt: "Ist mir doch egal", aber man dann merkt, dass es einen doch beschäftigt. Da kann ich das Kopfkino nicht immer abstellen. Ich glaube wirklich, dieses Kopfkino ist die größte Herausforderung, das stellt vieles ja viel schlimmer dar, als es von außen gesehen wird. Wenn ich im Nachhinein mit anderen darüber spreche, können die oft gar nicht nachvollziehen, warum mich das so viele Gedanken gekostet hat.

Wer darf Sie kritisieren?

Unmittelbare Rückmeldungen kommen aus meiner Familie. Das war früher die Spezialität meiner Mutter, die leider 2016 verstorben ist. Sie war immer der Gradmesser und rief sofort an, wenn da eine schräge Schlagzeile war oder so: "Also, was ist denn das schon wieder?" oder "Wie kommst du denn darauf?" oder "Was hast du heute wieder an?". Mittlerweile kommt viel aus meiner Familie, von meinen Kindern. Oder auch von meinem Mann. Der ist ehrenamtlich sehr engagiert und erzählt mir dann: "Ich war heute dort und dort, und ich soll dich fragen, wieso ihr das so und so macht."

Bringt Sie das zum Nachdenken?

Ja, natürlich. Ich habe als Ministerpräsidentin sehr viele Bürgerformate gemacht, ganz regelmäßig Sprechstunden, wo die Menschen auch unter vier Augen mit mir reden konnten. Und da waren viele schwierige Schicksale dabei. Das bringt einen sehr zum Nachdenken, ja.

Und Ihre Mitarbeiter? Wie führen Sie?

Ich bin jemand, der sehr kooperativ führt. Ich entwickele meine Positionen in der Auseinandersetzung mit anderen. Klar, ich bekomme auch schriftliche Vermerke, ich muss mich ja einlesen. Aber ich setze mich mit den Themen auseinander, indem ich mit anderen darüber rede. Mit Mitarbeitern im Haus, mit meinem Team oder Experten von außen. In diesem Abwägen, in diesem auch einfach mal Kreuz-und-quer-Denken entwickelt sich für mich, was sich richtig anfühlt und was schwierig ist.

Das erfordert viel Zeit und reden, reden, reden.

Ich glaube, dass das den zusätzlichen Vorteil hat, dass man diejenigen, mit denen man einen solchen Prozess macht, auf dem Weg zu einer Entscheidung auch mitnehmen kann. Aber – und das habe ich auch gelernt in meiner bisherigen Tätigkeit: Es kommt auch immer der Punkt, wo man führen muss. Wo man sagen muss, bei alldem, was wir jetzt hin und her überlegt haben, bin ich der Auffassung, das ist der Weg. Und dann muss ich bereit sein, für diesen Weg auch zu kämpfen in der eigenen Partei und in der Auseinandersetzung mit anderen.

Offenes Feedback kommt von Ehemann Helmut

Offenes Feedback kommt von Ehemann Helmut

Wofür kämpfen Sie gerade besonders?

Mich beschäftigt sehr die Frage, wie wir Freiheit und Zusammenhalt in einer offenen Gesellschaft gewährleisten. Mit einer hohen Toleranz für alle Lebensformen. Wie sieht der Raum aus, in dem wir zusammenkommen? Was verbindet uns, auch wenn wir erleben, dass die Menschen immer unterschiedlicher werden?

Wo beobachten Sie das?

Zum Beispiel zwischen jungen Menschen, deren Alltag sehr stark durch die Digitalisierung geprägt ist, und den älteren Generationen, die vielleicht den Krieg noch erlebt haben. Oder zwischen Menschen mit Migrationshintergrund, die aus Kriegs gebieten zu uns gekommen sind und schreckliche Erlebnisse verarbeiten müssen, und anderen, die in Deutschland bislang ein relativ sorgloses Leben hatten. Oder auch zwischen dem klassischen "Wessi" und Menschen, für die die deutsche Teilung und dann die Wiedervereinigung zu Brüchen in der Biografie geführt haben und die darunter leiden, dass ihre Lebensleistung nicht entsprechend anerkannt wird. Was hält uns zusammen, und wie gehen wir aufeinander zu? Das ist, denke ich, gesellschaftspolitisch die wichtigste, aber auch schwierigste Frage, die wir zu beantworten haben. Und daher werden wir in der CDU zum Beispiel noch einmal über eine allgemeine Dienstpflicht sprechen. Damit meine ich nicht die alte Wehrpflicht, aber es gibt sehr viele, die sagen, es muss doch etwas geben, womit wir ein Zeichen setzen, dass es sich lohnt, sich für diese Gesellschaft, so unterschiedlich wir sind, auch im Sinne eines gemeinsamen Dienstes einzusetzen und damit zu zeigen, dass sie uns etwas wert ist und dass wir sie zusammenhalten.

Aber das Thema Wehrpflicht war doch vom Tisch?

Was ich meine, geht darüber hinaus. Wir befassen uns als CDU mit diesem Thema sehr intensiv und arbeiten an einem Modell. Zwei Fragen treiben mich an: Was kann man im freiwilligen Bereich besser tun als bisher? Und wie könnte ein Pflichtdienst aussehen? Aus meiner Sicht müsste der für Männer und Frauen gelten und auch für Menschen, die keine deutschen Staatsangehörigen sind, aber ein verfestigtes Aufenthaltsrecht haben. Wir werden das alles demnächst auch mit der Partei in einem weiteren Werkstattgespräch diskutieren.

Also die Wehrpflicht durch die Hintertür?

Nein. Aber vielleicht kann die Bundeswehr auch dazu Angebote machen.

In knapp acht Wochen wird ein neues EU-Parlament gewählt, die Rede ist von einer "Schicksalswahl", weil massive Gegner und Feinde Europas sehr lautstark antreten. Wie werden die abschneiden?

Es kommt auf uns an: Wenn wir uns auf einen Wahlkampf einlassen, wie ihn die Populisten gerne hätten, betreiben wir deren Spiel. Alle Umfragen sagen klar mehrheitlich: Die Menschen wollen Europa.

Und Sie wollen ausschließlich die "gute" Geschichte über Europa erzählen?

Natürlich müssen wir uns innerhalb der politischen Mitte über viele Fragen auseinandersetzen: Wie soll dieses Europa aussehen? Wie einheitlich soll es werden? Was machen wir im Bereich gemeinsamer Verteidigung? Wie erhalten wir den Binnenmarkt und stärken gleichzeitig die Konkurrenzfähigkeit im Systemwettbewerb mit Asien oder den USA? Man kann durchaus für Europa sein und sagen, dass wir wesentlich weniger Nationalstaat und mehr Bundesstaat brauchen. Aber genauso berechtigt ist es zu sagen, wir brauchen weiterhin Nationalstaaten. Das ist die Linie der CDU und der CSU.

Annegret Kramp-Karrenbauer mit Angela Merkel nach der Wahl zur CDU-Chefin im Dezember 2018

Annegret Kramp-Karrenbauer mit Angela Merkel nach der Wahl zur CDU-Chefin im Dezember 2018

Emmanuel Macron träumt von den Vereinigten Staaten von Europa.

Ich habe nie mit Helmut Schmidt übereingestimmt, der gesagt hat: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen." Aber nur die Vision in den Raum zu stellen reicht nicht. Man muss auch sagen, wie der Weg aussieht. Ich muss diese Idee mit realistischen Perspektiven versehen, damit die Menschen auch Vertrauen fassen, dass das erreichbar ist. Und Europapolitik lebt immer davon, dass sie national akzeptiert wird. Und deswegen brauchen wir nach wie vor die Nationalstaaten. Das ist vielleicht eine andere Herangehensweise als die von Emmanuel Macron. Aber im Ziel, was dieses Europa leisten soll, sind wir durchaus einer Auffassung.

Nämlich?

Meine Vision ist das Bild eines Europas, das zusammenhält in den großen Fragen und das eine starke Rolle annimmt in dieser Welt, um in der Globalisierung auch weiter die Spielregeln mitbestimmen zu können. Also sich nicht ergibt. Sondern sagt: Wir als Europa haben unsere eigenen Werte und Prinzipien. Und die sind es wert, dass sie auch in der Welt stattfinden und dass wir für sie kämpfen.

Das klingt sehr konservativ.

Finden Sie? Politik für ein starkes Europa hat aus meiner Sicht erst mal nichts mit konservativ zu tun. Aber Sie haben recht: Es waren vor allem konservative Politiker, die Europa vorangebracht haben.

Was bedeutet das für Sie: konservativ?

Es bedeutet nicht, sich generell gegen Veränderung und Fortschritt zu stellen. Aber es bedeutet eben auch, immer ein Stück kritischer hinzuschauen und sich genau zu überlegen, ob ein Hype und neue Heilsversprechen es wert sind, Bewährtes einfach über Bord zu werfen. Gerade in dieser sehr dynamischen Zeit der Digitalisierung.

Erleben Sie diese Dynamik in Berlin stärker als in Ihrer Heimatstadt Püttlingen?

Es ist in Püttlingen nicht besser oder schlechter, sondern anders. Gerade wenn man weit weg von zu Hause arbeitet, weiß man wieder zu schätzen, was das "analoge Zusammensein" auch besonders macht – so schön es ist, sich digital zu bewegen und zum Beispiel mit Freunden zu chatten.

Wie wichtig ist Püttlingen für Sie?

Sehr wichtig. Dort lebt meine Familie, dort ist mein Zuhause. Wir haben nach wie vor einen ganz engen Zusammenhalt. Und insofern stehen wir auch in engem Kontakt, und ich versuche, an den Wochenenden dort zu sein. Wenn ich dort bin, bin ich eine ganz normale Privatfrau. Ich rede mit den Nachbarn. Ich gehe einkaufen. Ich koche. Wir haben so unseren kleinen Supermarkt, wo wir immer hingehen, und da kennt man halt viele Leute. Viele, die mich kennen, duzen mich, und dann tauscht man sich aus.

Und dann ruft am Kühlregal die Kanzlerin an.

Ach, der Kontakt mit Angela Merkel ist vollkommen undramatisch. Es gibt feste Termine, die Morgenlage. Und ansonsten geht es über kurze Telefonate oder mal über SMS.

Wie hat sich Ihr Verhältnis zu Angela Merkel in den vergangenen Monaten verändert? Sind aus Freundinnen Konkurrentinnen geworden?

Der Begriff der Freundin ist für mich schon immer ein sehr privater gewesen. Aber wir haben sicher ein vertrauensvolles Verhältnis und eine gut funktionierende Arbeitsteilung.

Holen Sie sich bei der Kanzlerin Rat?

Das ergibt sich im Austausch: Wie war damals ihre Situation, und wie ist sie heute, und ist das vergleichbar? Mir hilft das immer sehr, meine eigenen Gedanken zu klären. Ich glaube, Angela Merkel hat als Frau in der Spitzenpolitik sehr spezifische Erfahrungen gemacht, etwa mit dem legendären Andenpakt ...

... dem inoffiziellen Männerbund in der CDU, der gegen Angela Merkel opponiert hat ...

Das ist etwas, was ich in der Form nicht kennengelernt habe.

Ist das noch ein Thema: eine Frau an der Spitze?

Für mich persönlich nicht. Ich habe aber diese Erfahrungen durchaus auch gemacht. Ich war zum Beispiel die erste Frau als Innenministerin. Aber es gibt immer Situationen, mit denen müssen Sie umgehen. Zum Beispiel bei den Regionalkonferenzen im Vorfeld der Wahl zum Parteivorsitz: Wenn Sie mit zwei über 1,90 Meter großen Männern konkurrieren, überlegen Sie sich halt dreimal, wie hoch muss der Schuh sein? Kann ich mich setzen, bleibe ich stehen? Was ziehe ich an? Brauche ich eine bunte Farbe, damit man mich zwischen den beiden überhaupt sieht?

CDU-Vorsitzende: Sie verzichtete auf 200.000 Euro und ist gegen die Homo-Ehe: Was Sie über AKK wissen sollten

Die CDU ist immer noch eher eine Männerpartei.

Natürlich haben wir in unserer Mitgliedschaft und auch bei den Funktionären, den Ämtern und Mandaten einen klaren Überhang von Männern. Das soll und muss so nicht bleiben. Die Zeiten, in denen Frauen als Wählerinnen gesagt haben: "Ich bin mir sicher, die Männer in der Partei werden meine Interessen schön vertreten", die sind vorbei, Gott sei Dank. Aber ich sage den Frauen auch: Dann müsst ihr euch auch selbst engagieren.

Und deswegen wollen Sie auch die nächste Bundeskanzlerin sein. Ist das Ihr Traumjob?

Ich setze alles daran, dass nach einer Bundeskanzlerin Angela Merkel der oder die nächste Bundeskanzlerin wieder von der CDU kommt. Und dafür trage ich als Parteivorsitzende Verantwortung.

Und wann fangen Sie an?

Als Partei arbeiten wir daran. Wenn es nach mir geht, macht diese Regierung das, wofür sie gewählt worden ist. Sie regiert. Es hat lange gedauert, bis die Regierung stand, und wir haben eine hohe Verantwortung nicht nur für uns, sondern auch in Europa. Keiner weiß, wie die Europawahl ausgehen wird und wie handlungsfähig Europa sein wird. Und deswegen sind es keine Zeiten, in denen man mal eben so sagt: "Wechseln wir mal", nur weil man sich vielleicht als Partei nicht mehr so wohlfühlt in einer Konstellation.

Und so lange warten Sie hier ab im Konrad-Adenauer-Haus. Finden Sie zwischendurch Muße?

Wir arbeiten im Adenauer-Haus und legen die Hände nicht in den Schoß. Kleine Fluchten aus dem Alltag gibt es. Zum Beispiel abends zur Entspannung zu lesen. Das ist mein Ritual, gerne Schmöker. Ich höre auch gern zwischendurch Musik. Und Sport, zum Beispiel Yoga.

Hier im Büro?

Wenn die Tür wirklich zu ist, finde ich hier durchaus auch Entspannung.

Welche Musik hören Sie?

Ich höre nach wie vor gerne Musik von AC/DC. Aber eben auch anderes, das hängt sehr von der Stimmung ab. Aber in Vorbereitung auf politische Diskussionsrunden: Heavy Metal kommt durchaus gut.

Das Netz ist über Kramp-Karrenbauers Büttenrede empört
Themen in diesem Artikel