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Bereits operiert CDU-Chef Merz stürzt im Urlaub und bricht sich Schlüsselbein

Laut einem Sprecher befindet sich Friedrich Merz bereits auf dem Weg der Genesung
Laut einem Sprecher befindet sich Friedrich Merz bereits auf dem Weg der Genesung
© Michael Kappeler / DPA
Friedrich Merz hat sich das Schlüsselbein gebrochen und musste operiert werden. Der CDU-Chef sei im Urlaub gestürzt, teilte sein Sprecher mit.

CDU-Chef Friedrich Merz hat sich im Urlaub in Bayern am Donnerstag das Schlüsselbein gebrochen und musste deswegen am Freitagmorgen operiert werden. Das teilte ein Sprecher von Merz via Twitter mit. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung über den Vorfall berichtet. Der 66-Jährige befinde sich bereits auf dem Weg der Genesung, so der Sprecher weiter. Laut der Nachrichtenagentur DPA handelt es sich um einen Sportunfall.

Dem Vernehmen nach musste Merz nicht mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht werden. Der CDU-Vorsitzende hatte in den vergangenen Tagen noch aus dem Urlaub heraus der DPA ein Interview gegeben. Zudem ist bekannt, dass er gerne laufen und schwimmen geht sowie gerne Rad fährt.

Friedrich Merz: OP spricht für komplizierten Bruch

Dass Merz operiert werden musste, deutet auf einen komplizierten Schlüsselbeinbruch hin. Oft werden die Frakturen konservativ, ohne Eingriff, behandelt. Merz wird durch den Sturz eine Weile ausfallen. Wie lange, hängt von der Schwere des Bruchs und dem Heilungsverlauf ab. Das Universitätsklinikum Zürich gibt die Heilungsdauer nach einer OP für einen Schlüsselbeinbruch mit rund zwölf Wochen an.

Schlüsselbeinbrüche entstehen oft beim Sturz auf den ausgestreckten Arm, etwa beim Ski- oder Fahrradfahren. Betroffene haben meist lange Probleme damit, den Arm wieder schmerzfrei zu bewegen. Der in der Fachsprache Klavikulafraktur genannte Bruch ist dem Universitätsspital Zürich zufolge nach dem Speichenbruch die zweithäufigste Fraktur. Etwa 60 von 100.000 Menschen brechen sich demnach jedes Jahr das Schlüsselbein, hauptsächlich Kinder. Wenngleich viele der Brüche keine Operation benötigen, handelt es sich dennoch um einen häufigen Eingriff, der entsprechend routiniert durchgeführt wird. Dabei wird oft eine Metallplatte eingesetzt, um den verschobenen Bruch zu stabilisieren.

Quellen:Friedrich Merz' Sprecher Armin Peter auf Twitter / Universitätsspital Zürich


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