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Wegen Vergewaltigungs-Aussage Claudia Roth geht juristisch gegen AfD-Politiker vor


Claudia Roth habe in Köln "mitvergewaltigt", ätzte der AfD-Politiker Markus Frohnmaier gegen die Grünen-Politikerin. Nun wehrt sich die Bundestagsvizepräsidentin mit juristischen Mitteln.
stern.de exklusiv

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth geht juristisch gegen den AfD-Politiker Markus Frohnmaier vor. Wie der stern erfuhr, wehrt sich die Grünen-Politikerin gegen Frohnmaiers Aussage, sie habe "in Köln mitvergewaltigt". Frohnmaier hatte in der ARD-Sendung "Kontraste" gesagt: "Meiner Meinung nach haben Leute wie Claudia Roth hier mittelbar mitvergewaltigt". Auf Nachfrage antwortete der AfD-Mann: "Nicht im juristischen Sinne, aber im übertragenen Sinne."

Roths Anwalt Christian Schertz sagte auf Anfrage des stern: "Eine solche Verrohung des politischen Meinungswettstreits darf zum Schutz der Demokratie in einem  Rechtsstaat nicht geduldet werden."

Frohnmaier soll nun eine Unterlassungsverpflichtungserklärung unterschreiben. Andernfalls werde man rechtliche Schritte gegen ihn einleiten müssen.

Frohnmaier ist Mitglied der baden-württembergischen AfD. Er wird in dem Fall von der Kanzlei von Rechtsanwalt Ralf Höcker vertreten. Höcker vertrat im Kachelmann-Prozess auch den Wettermoderator Jörg Kachelmann als dessen Medienanwalt.

car

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