Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Auch Sonntag gibt es Angriffe durch die israelische Armee, hauptsächlich in Irans Hauptstadt Teheran.
- Der Iran bezeichnet die Ermordnung Chameneis als „Kriegserklärung an die Muslime“ und droht. Es gibt Gegenangriffe: auf Israel, aber auch auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten.
- Bei pro-iranischen Protesten in Pakistan sind mehrere Menschen gestorben. Sie haben versucht, das US-Konsulat zu stürmen.
- Mindestens 150 Tanker, darunter Rohöl- und Flüssiggasschiffe, ankern in den offenen Gewässern vor der Straße von Hormus. Teheran hat den Schiffsverkehr in der wichtigen Verkehrsroute vorerst gestoppt.
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Phil Göbel
Medienbericht: Bundeswehrsoldaten im Irak und Jordanien beschossen
Laut einem Bericht des „Spiegel“ soll der Iran auch US-Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen haben, auf denen auch Bundeswehrsoldaten stationiert sind. Seit Samstagmorgen seien mehrere iranische Raketen und Drohnen auf eine multinationale Basis in der Nähe des Flughafens in Erbil im Nordirak und auf ein Feldlager in al-Azraq im Osten von Jordanien abgefeuert worden, zuletzt am Sonntagmorgen.
Aus Militärkreisen hieß es, alle Geschosse seien durch die Flugabwehr neutralisiert worden, allerdings wurde ein US-Soldat durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt
Aus Militärkreisen hieß es, alle Geschosse seien durch die Flugabwehr neutralisiert worden, allerdings wurde ein US-Soldat durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt
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Phil Göbel
Partei dementiert: Ahmadinedschad offenbar doch nicht getötet
Der frühere iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad soll nach Angaben seiner Partei Dolate Bahar doch nicht getötet worden sein. Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Ilna gemeldet, der 69-Jährige sei bei einem Luftangriff in Teheran ums Leben gekommen. Welche der beiden Angaben richtig ist, konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
„Dolate Bahar gibt hiermit bekannt, dass die Berichte über den Märtyrertod von Dr. Ahmadinedschad bei den amerikanisch-israelischen Angriffen falsch sind“, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Partei.
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Phil Göbel
Harte Zahlen für den Präsidenten: Nur etwa jeder vierte US-Bürger befürwortet einer Umfrage von Reuters/Ipsos zufolge die Angriffe der USA auf den Iran.
27 Prozent der Befragten äußern sich entsprechend, während 43 Prozent sie ablehnen und 29 Prozent unentschieden sind. Zudem sind 56 Prozent der US-Amerikaner der Ansicht, dass Donald Trump zu bereitwillig militärische Gewalt anwendet
27 Prozent der Befragten äußern sich entsprechend, während 43 Prozent sie ablehnen und 29 Prozent unentschieden sind. Zudem sind 56 Prozent der US-Amerikaner der Ansicht, dass Donald Trump zu bereitwillig militärische Gewalt anwendet
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Phil Göbel
Bundeskanzler Friedrich Merz reist am Montag nach Washington, um dort am Dienstag US-Präsident Donald Trump zu treffen. Der zweite Besuch des Kanzlers im Weißen Haus seit seinem Amtsantritt vor zehn Monaten war schon länger geplant. Die Angriffe auf den Iran dürften das Treffen im Oval Office, dem Büro des Präsidenten im Westflügel, nun dominieren.
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Phil Göbel
Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht keine Möglichkeit, im Nahen Osten gestrandete Deutsche ausfliegen zu lassen. „Dazu sind wir nicht in der Lage“, sagt Wadephul in einem „Bild“-Interview und verweist darauf, dass die Lufträume in der Region für zivile Flugzeuge gesperrt seien.
Stattdessen versuche das Auswärtige Amt die Betroffenen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Alle deutschen Auslandsvertretungen seien geöffnet.
Stattdessen versuche das Auswärtige Amt die Betroffenen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Alle deutschen Auslandsvertretungen seien geöffnet.
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Phil Göbel
Donald Trump kündigt Gespräche mit der iranischen Führung an. „Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden“, sagt er der Zeitschrift "Atlantic". „Sie hätten es früher tun sollen“, sagt Trump weiter. „Sie haben zu lange gewartet.“
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Martin Thiele
Über der Glamour-Metropole Dubai tauchen plötzlich Raketen und Kampfdrohnen auf. Nach den Angriffen der USA und Israels gerät das reiche Emirat unerwartet ins Gefahrengebiet. Wie Anwohner die bangen Stunden erleben, berichtet Reporterin Helena Sonntag.
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Phil Göbel
Trump: 48 iranische Führungspersonen bei Angriffen getötet
Bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran sind nach den Worten von US-Präsident Donald Trump 48 Führungspersonen getötet worden.
„Es geht schnell voran. Niemand kann den Erfolg glauben, den wir haben, 48 Anführer sind auf einen Schlag weg“, sagt Trump dem Sender Fox News.
„Es geht schnell voran. Niemand kann den Erfolg glauben, den wir haben, 48 Anführer sind auf einen Schlag weg“, sagt Trump dem Sender Fox News.
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Phil Göbel
Die Bundesregierung sieht nach den Angriffen der USA und Israels keine wesentliche Verschlechterung der Sicherheitslage in Deutschland. „Es gibt im Augenblick keine Erkenntnisse, dass wir von einer sehr großen Gefährdung ausgehen müssten“, so Kanzler Merz nach Beratungen des Nationalen Sicherheitsrats in Berlin.
„Aber wir behalten die Lage insgesamt auch über unsere Nachrichtendienste und über die Polizeidienste im Blick.“
„Aber wir behalten die Lage insgesamt auch über unsere Nachrichtendienste und über die Polizeidienste im Blick.“
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Phil Göbel
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine weitere Intensivierung der militärischen Angriffe auf Teheran angekündigt.
Die israelische Armee greife bereits mit „zunehmender Stärke“ im Herzen der iranischen Hauptstadt an, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Dies werde sich in den kommenden Tagen jedoch noch weiter verstärken.
Die israelische Armee greife bereits mit „zunehmender Stärke“ im Herzen der iranischen Hauptstadt an, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Dies werde sich in den kommenden Tagen jedoch noch weiter verstärken.
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Phil Göbel
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hält es für möglich, dass ein neuer geistlicher Führer im Iran innerhalb von Tagen feststeht. „Es könnte schon in einem oder zwei Tagen zur Wahl eines obersten Führers kommen“, sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al-Jazeera in einem exklusiven Interview.
Araghtschi verurteilte die Tötung des bisherigen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ayatollah Ali Chamenei durch die israelisch-amerikanischen Angriffe als „beispiellos und eine schwere Verletzung internationalen Rechts“.
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Phil Göbel
Des Weiteren äußert Merz seine Unterstützung für das Vorgehen Israels und der USA gegen die Führung des Iran. Die Bundesregierung teile „die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt.“
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Phil Göbel
Nun äußert sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz zur Lage im Iran: Deutschland stecke sei bei der völkerrechtlichen Lage „in einem Dilemma“.
Man habe dies in der Bundesregierung intensiv beraten, sagt Merz im Kanzleramt. Offensichtlich hätten bisher alle Maßnahmen den Iran nicht von dem Atom- und Raketenprogramm hätten abhalten können. Man werde die Partner nicht belehren, betont der Kanzler.
Man habe dies in der Bundesregierung intensiv beraten, sagt Merz im Kanzleramt. Offensichtlich hätten bisher alle Maßnahmen den Iran nicht von dem Atom- und Raketenprogramm hätten abhalten können. Man werde die Partner nicht belehren, betont der Kanzler.
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Niels Kruse
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DPA · AFP · Reuters
due/rw