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Ende des "Bildungskrieges" in NRW Rot-Grün und CDU einigen sich auf Sekundarschule


Mit einer neuen Schulform beenden die rot-grüne Minderheitsregierung und die CDU in Nordrhein-Westfalen einen jahrzehntelangen Streit um das Schulsystem des Landes

Nach monatelangem Tauziehen hat sich die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen mit der CDU-Opposition auf einen Schulkonsens verständigt. Die Einigung sieht die Einführung einer Sekundarschule für die Klassen fünf bis zehn vor, wie Spitzenpolitiker der drei Parteien am Dienstag in Düsseldorf mitteilten. In den Klassen fünf und sechs der neuen Sekundarschule sollen die Schüler demnach gemeinschaftlich zusammen lernen.

Die Sekundarschule ohne eigene Oberstufe soll an die Stelle der bislang von Rot-Grün favorisierten Gemeinschaftsschule und der von der CDU befürworteten Verbundschule treten. Gesamtschulen, Realschulen, Gymnasien und Hauptschulen soll es in NRW auch weiterhin geben. Die Verständigung bildet die Grundlage für eine gemeinsame Schulgesetznovelle der Fraktionen von SPD und Grünen sowie der CDU-Opposition im Düsseldorfer Landtag. Das neue Schulgesetz soll zunächst für zwölf Jahre gelten.

AFP/DPA DPA

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