Forsa-Politumfrage Union und SPD trennen 14 Prozent


Die SPD ist wieder ganz unten angelangt - auf ihrem Umfragetief des Jahres. Gerade einmal ein Viertel aller Deutschen würde ihr Kreuz bei den Sozialdemokraten machen, wenn jetzt bundesweit gewählt werden würde. Der Abstand zur Union beträgt nun satte 14 Prozent.

Die Union hat ihre Vertrauensdelle in der Wählergunst wieder wettmachen können. Laut der wöchentlichen Politumfrage im Auftrag des stern und des Fernsehsenders RTL stieg die Partei im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 38 Prozent. Sie erreicht damit fast wieder ihr Jahreshoch von 39 Prozent.

Die SPD verliert einen Punkt und fällt damit erneut auf ihr Jahrestief von 24 Prozent. Der Abstand zwischen den beiden großen Parteien hat sich damit auf 14 Punkte vergrößert.

Nur geringfügige Änderungen gibt es bei den kleinen Parteien: Die FDP sinkt um einen Punkt auf zehn Prozent, die Grünen gewinnen einen Punkt und kommen ebenfalls auf zehn Prozent. Die Linkspartei liegt in der sechsten Woche in Folge stabil bei 13 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden fünf Prozent der Wähler stimmen.

Von den Wählern der SPD wird die Große Koalition nur als Bündnis auf Zeit angesehen. Sollte sich die SPD nach der nächsten Bundestagswahl einen Koalitionspartner aussuchen können, würden sich nur 27 Prozent der SPD-Anhänger eine Fortführung der großen Koalition wünschen. Fast jeder Zweite (48 Prozent) will eine Neuauflage der rot-grünen Koalition. Ein sozialliberales Bündnis möchten 15 Prozent der SPD-Wähler. Ein Zusammengehen mit der Linkspartei kommt nur für neun Prozent der SPD-Anhänger in Frage.


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