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70 Jahre Grundgesetz: Das Grundgesetz kommt an den Kiosk: So sieht die Verfassung als Magazin aus

Das Grundgesetz ist im Mai 1949 verabschiedet worden. Den ein oder anderen Artikel kennen die meisten. Aber kaum jemand hat es gelesen. Das soll ein neues Magazin nun leichter machen.

70 Jahre Grundgesetz - Die Verfassung kommt als Magazin an den Kiosk

Oliver Wurm (r.) und Andreas Volleritsch mit "GG - Das Grundgesetz als Magazin"

Das Grundgesetz erscheint in Magazinform. Der vollständige Originaltext kommt am Dienstag (27. November) als Zeitschrift an den Kiosk, rechtzeitig vor dem Jubiläum am 23. Mai 2019: Dann wird die Verfassung der Bundesrepublik 70 Jahre alt.

Die neue Ausgabe soll den Text des Grundgesetzes, ergänzt um Fotos Infografiken, leicht lesbar und modern präsentieren, teilte der Journalist und Medienunternehmer Oliver Wurm in Hamburg mit. Er hat das Projekt "Das Grundgesetz als Magazin" zusammen mit dem Designer Andreas Volleritsch angeschoben. Die gedruckte Auflage beträgt zum Start 100.000 Exemplare, das 124 Seiten starke Heft kostet zehn Euro.

Grundgesetz als Magazin: "Jung und Alt sollten es lesen, Arm und Reich, Professoren und Arbeiter" 

"GG - Das Grundgesetz als Magazin"

Das Cover von "GG - Das Grundgesetz als Magazin"

Für das Magazin gebe es keine spezifische Zielgruppe, sagt Wurm: "Jung und Alt sollten es lesen, Arm und Reich, Professoren und Arbeiter." Er selbst habe das Grundgesetz auch lange Zeit nicht zur Hand genommen. "Das letzte Mal hatte ich in der Schulzeit da reingeguckt", sagt Wurm. Dann folgte er dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, der in einer Talkshow die Verfassung gelobt und empfohlen hatte, alle sollten sie mal lesen. 

"Der Text war kleinteilig und ohne Bilder, das war sehr ermüdend", erinnert sich Wurm. "Aber es war auch faszinierend zu sehen, was für kluge Sachen im Grundgesetz stehen." Vieles erscheine ihm heute geradezu visionär. "Man kennt den einen oder anderen Artikel", sagt Wurm - aber die gesamte Verfassung habe sich doch kaum jemand vorgenommen. Seine Ausgabe soll das Lesen des Grundgesetztextes erleichtern. Die Magazinform eigne sich dafür bestens. Bebildert wurde das Magazin mit Satellitenfotost von Deutschland und Europa, die "Astro-Alex" Alexander Gerst auf seiner aktuellen Mission produziert hat. "Eine wunderbare Metaebene, die durch diese Bilder rund um den Text entsteht", so Blattmacher Wurm.

Wurm produziert das Magazin ohne einen Verlag. Es soll bundesweit an Kiosken zu haben sein. "Grundgesetz für alle - quasi! Am Kiosk! Hat viel Arbeit gemacht. Aber noch mehr Spaß", so Wurm. Erfahrung mit Projekten dieser Art hat er bereits: 2011 hat er zusammen mit Volleritsch das Neue Testament als Magazin an den Kiosk gebracht.

"Ihr habt keinen Respekt vor dem Grundgesetz"
fs / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(