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Hochwasser-Schäden in Sachsen: Eine Million Euro Soforthilfe für Straßenreparaturen

Das sächsische Verkehrsministerium hat eine Soforthilfe in Höhe von einer Million Euro beschlossen, um vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogene Straßen möglicht schnell zu reparieren.

Das sächsische Verkehrsministerium stellt für eine schnelle Reparatur von Hochwasser-Schäden an Staatsstraßen als Soforthilfe rund eine Million Euro zur Verfügung. Dies sei nötig, weil Gefahr in Verzug gewesen sei und die Straßen so schnell wie möglich befahren werden müssten, erklärte Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) am Dienstag in Dresden. Verkehrswege könnten insbesondere in Krisensituationen zur "Achillesferse" werden. Retter und Helfer müssten ungehindert vor Ort gelangen können, Versorgungsgüter müssten zugänglich sein und Wege zu Schule und Arbeit passierbar sein. "Wir werden zügig unsere Arbeit machen und die Straßen in Ordnung bringen", versicherte der Minister.

Zur Wiederherstellung beschädigter Straßen oder Brücken müssen nach Ansicht Morloks aber noch weitere Mittel folgen. Über weitere Haushaltsmittel könne aber erst entschieden werden, wenn das Ausmaß der Schäden bekannt sei. Der Minister forderte zudem den Bund zu Hilfen auf. Sachsen hoffe, dass der Bund nicht nur seiner Verpflichtung zur Reparatur von Bundesstraßen und Autobahnen sowie der Schienenwege nachkomme, sondern das Land darüber hinaus beim Wiederaufbau unterstütze, erklärte Morlok.

AFP / AFP