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Coronavirus Spahn schlägt Alarm: "Lage auf Intensivstationen wird täglich kritischer"

Sehen Sie im Video: Spahn schlägt Alarm – "Lage auf Intensivstationen wird täglich kritischer".




O-Ton Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister: "Die Infektionszahlen sind zu hoch und sie steigen weiter. Die Lage auf vielen Intensivstationen wird täglich kritischer. Die eindringlichen Appelle von Intensivmedizinern sollten wir hören und sehr ernst nehmen. Übrigens auch die Hinweise der Pflegekräfte und aller Beschäftigten auf den Intensivstationen, dass sie in vielen Regionen, in vielen Städten, in vielen Kliniken in Deutschland mittlerweile seit vielen Monaten unter sehr starker Dauerbelastung stehen. Deswegen ist mein klarer Appell in dieser aktuellen Situation auch an die Länder: Es ist gut, dass wir mit der Notbremse per Bundesgesetz bald eine einheitliche und nachvollziehbare Regelung haben. Aber wir sollten nicht darauf warten, bis der Bundestag nächste Woche dieses Gesetz beschlossen hat. Impfen und Testen alleine reicht nicht, um die dritte Welle zu brechen. Dafür braucht es entschiedenes Handeln. Und, so schwer das ist, weitere Einschränkungen. Und das, was wir jetzt möglicherweise versäumen, rächt sich in zwei, drei Wochen. Genauso wie sich jetzt rächt, was vor zwei, drei Wochen nicht entschieden wurde. Das alles sind keine neuen Erkenntnisse. Das weiß ich. Aber wir wissen aus dem Herbst, was passiert, wenn wir nicht rasch genug handeln."
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Düstere Aussichten auf der wöchentlichen Coronavirus-Pressekonferenz. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert zum sofortigen Gegensteuern auf.

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