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Insa-Meinungstrend Neue Umfrage hält Hoffnung der Union am Leben

Armin Laschet und Markus Söder am Tisch mit einem Teller Nürnberger Würstchen
Für die Union geht es um die Wurst: Armin Laschet und Markus Söder beim Würschtl-Essen in Nürnberg
© Daniel Karmann / DPA
Nicht einmal mehr eine Woche bis zur Bundestagswahl. Immer noch hofft die Union auf eine Trendwende in den Umfragen. Nun hält der Meinungstrend von Insa die Hoffnung am Leben.

Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl legt die Union in einer Insa-Umfrage zu, sie liegt aber weiterhin hinter der SPD. CDU und CSU kämen demnach zusammen auf 22 Prozent (plus 1,5 Prozent). Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 25 Prozent, wie die am Montag veröffentlichte Erhebung im Auftrag der "Bild" ergab. AfD (11 Prozent) und FDP (12 Prozent) verlieren im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen halben Punkt. Linke (6,5 Prozent) und Grüne (15 Prozent) halten ihre Werte.

Unter den möglichen Koalitionen hätte ein rot-schwarzes Bündnis mit zusammen 47 Prozent eine parlamentarische Mehrheit. Auch eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP käme mit zusammen 49 Prozent auf eine parlamentarische Mehrheit, ebenso Rot-Grün-Rot (46,5 Prozent). Eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen käme auf zusammen 52 Prozent.

Umfragen immer mit Unsicherheiten behaftet

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet, darunter auch die statistische Fehlertoleranz, die in diesem Fall mit plus minus 2,5 Prozentpunkten angegeben wird. Unter anderem erschweren auch nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Für den aktuellen Insa-Meinungstrend der "Bild" wurden den Angaben zufolge zwischen dem 17. und 20. September insgesamt 2054 Bürger:innen befragt.

dho DPA

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