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Nach Guttenberg-Rücktritt Ramsauer will nicht Verteidigungsminister werden


Unmittelbar nach dem Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) kommt die Diskussion über die Nachfolge im Amt des Verteidigungsministers in Schwung. Verkehrsminister Ramsauer lehnte schon einmal vorsorglich ab.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) lehnt es ab, die Nachfolge des zurückgetretenen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) anzutreten. "Das mute ich meiner Familie nicht zu", sagte Ramsauer der "Rheinischen Post" in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Interview. Seine Familie habe ihn dringend gebeten, unter keinen Umständen eine derartige drastische Erschwerung der Lebensumstände hinzunehmen. "Meine Kinder sind zu klein, um jetzt nur noch in gepanzerten Wagen herumzufahren", erläuterte der stellvertretende CSU-Vorsitzende.

Guttenberg hatte am Dienstag seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern bekanntgegeben. Der CSU-Politiker steht wegen der Vorwürfe, seine Doktorarbeit zu großen Teilen abgeschrieben zu haben, seit knapp zwei Wochen massiv in der Kritik.

AFP AFP

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