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Adventszeit Weihnachtsmärkte in Niedersachsen sollen trotz Coronavirus stattfinden

Ein Lebkuchenherz mit einem Tannenbaum und einem Weihnachstmann hängt an einem Stand auf einem Weihnachtsmarkt
Lebkuchenherzen, Glühwein und Co. soll es dieses Jahr trotz Coronavirus auf Weihnachtsmärkten in Niedersachsen geben
© David Schwarz / DPA
Die Hoffnung, dieses Jahr mit heißem Glühwein und gebrannten Mandeln über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern, hatte viele schon aufgegeben. In Niedersachsen sollen die Märkte doch stattfinden – allerdings unter Corona-Bedingungen. 

Glühwein, gebrannte Nüsse und vorweihnachtliche Stimmung – bisher sah es so aus, als würde im Corona-Jahr die alljährliche Weihnachtsmarkt-Stimmung nicht aufkommen können. In Niedersachsen könnten die Märkte nun doch stattfinden. Bei einem Gipfel einigten sich Vertreter von Wirtschafts- und Sozialministerium, Kommunen und Schaustellern auf den Grundkonsens, dass Veranstaltungen vor Weihnachten unter freiem Himmel stattfinden dürfen – natürlich unter Corona-Bedingungen. Maskenpflicht, Hygienekonzepte und Abstand müssten eingehalten werden. 

"Ich freue mich, dass es einen Konsens mit allen Beteiligten gibt und Weihnachtsmärkte – wenn auch unter anderen Bedingungen als sonst – möglich sein werden. Klar ist, dass der Infektionsschutz oberste Priorität hat, damit alle gesund durch die Vorweihnachtszeit kommen", zitiert der NDR die niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). "Darüber hinaus müssen die Infektionszahlen in den nächsten Wochen stabil bleiben", sagte sie.

Öffnung ist derzeit "sinnvoll und verantwortbar"

Auch der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat sich für die Öffnung der Märkte ausgesprochen. Wie der NDR berichtet, sagte Althusmann, dass unter Beachtung des Infektionsgeschehens das Stattfinden "sinnvoll und verantwortbar" sei. "Sehr eng gedrängte Massen wird es nicht geben", ergänzte er.

Vor allem für Schausteller ist das eine positive Nachricht. Durch die Coronavirus-Pandemie konnten bundesweit Jahrmärkte und Volksfeste nicht öffnen. Die Schausteller befinden sich dadurch in einer existenzbedrohenden Situation. Die Planung beinhaltet, dass Kommunen eigenverantwortlich mit den Gesundheitsämtern Absprachen treffen, wie die Corona-Vorgaben eingehalten werden können. Sicher scheint, dass der Alkoholkonsum auf den Märkten ab 22 Uhr eingeschränkt werden soll.

Quelle: NDR

fis

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