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Pegida und Putin-Rocker Bachmann posiert mit Nachtwölfen


Die Nachtwölfe fahren durch Deutschland - und treffen dabei einen, der sich blendend mit ihnen versteht: Im Internet kursieren Fotos von Pegida-Gründer Lutz Bachmann mit den kremlnahen Bikern.

Es sind Bilder einer Männerfreundschaft: Pegida-Gründer Lutz Bachmann hat die kremlnahen Nachtwölfe offenbar auf ihrem Weg nach Berlin getroffen. Wie verschiedene Medien berichten, kamen die Rocker auf ihrer umstrittenen Deutschland-Tour auch an einer Dresdner Tankstelle vorbei. Dort stand Lutz Bachmann - reiner Zufall, wie der Pegida-Gründer der "Bild" gegenüber behauptet.

War das also Liebe auf den ersten Blick? In jedem Fall scheint hier eine Freundschaft in atemberaubendem Tempo gewachsen zu sein. Am Abend steht Bachmann schon wieder zwischen Anhängern und Schaulustigen, die die Ankunft der Nachtwölfe im sächsischen Torgau verfolgen. Und andere Fotos zeigen die Rocker und Bachmann in trauter Eintracht - Seite an Seite und einmal mit dem Pegida-Banner in der Hand.

Prominente Pegida-Unterstützer wie der Autor Jürgen Elsässer zeigen sich stolz über diese neue Verbindung. "Patrioten aller Länder, vereinigt euch!" schreibt er auf seinem Blog zu dem Bild.

Bei anderen dürfte sich Pegida mit dieser Aktion noch mehr ins Abseits befördert haben. Nachtwölfe-Präsident Alexander Saldostanow ist mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin befreundet. Die Gruppe ist im Westen auch deshalb umstritten, weil sie die Position prorussischer Kräfte im Ukraine-Krieg massiv unterstützt.

Die Fahrt der Gruppe war am 25. April in Moskau gestartet und soll am morgigen Samstag in Berlin enden.

car

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